Testen Sie Ihr Allgemeinwissen
1) Wer führte 1861 die erste telefonische Übertragung der menschlichen Stimme durch?
a) Alexander G. Bell
b) Samuel Morse
c) Guglielmo Marconi
d) Johann Philipp Reis
2) Was heißt Aphasie?
a) Schlafkrankheit
b) Teilnahmslosigkeit
c) Sprachverlust
d) Erblindung
3) Was ist eine Lobrede?
a) Eloge
b) Invektive
c) Laudatio
d) Oratio
4) Was ist ein Asteriskus?
a) Asteroiden-Schwarm
b) Sternchen
c) Initiale
d) Katalysator
5) Was sind Akronyme?
a) Abkürzungen
b) Chiffren
c) Silbenrätsel
d) Anagramme
Lösungen:
1d, 2c, 3a und 3c, 4b, 5a
WERBETEXTE VERLIEREN IHREN SCHRECKEN!
"Große Dinge werfen ihre Schatten voraus." Vor langer Zeit angekündigt, dann durch technische Hindernisse aufgehalten, ist sie endlich fertig: Niki Riemerschmid hat einige der eindrucksvollsten, berüchtigtsten und besten Werbespots aus der Textmappe für unsere Sprecherprüfungs-Kandidaten aufgetrieben. Auf dieser CD gibt es die Originalspots, wie sie damals im Radio oder TV zu hören waren: zur Orientierung beim Üben, als Auflösung, wenn die Slogans und Claims nicht "werblicher" werden wollen und als Beispiel dafür, wie Werbung klingen kann ... wenn man`s kann.
Von "Axa" über "Benco" und "Coke" über "Interunfall" und "Napoli" bis zu den diversen Kino-Trailern wie "21 Gramm" oder "Der Patriot" ist alles auf dieser CD, was bisher nur als Text vorhanden war.
40 Cuts gibt es auf der CD, die Ihr um € 9,90 in der Schule bekommen könnt.
NEU! MAKE-UP UND STYLING
Für Damen: Make-up
Bei unserer Visagistin lernst Du Dein Gesicht optimal zu unterstreichen: Die eine Gesichtshälfte wird von unserem Profi geschminkt, bei der anderen Gesichtshälfte bist Du an der Reihe: So lernst Du die kosmetischen Kniffe und beherrschst die wirkungsvollsten Tricks. Natürlichkeit ist beim guten Make-up selbstverständlich!
Für Herren: Styling und Outfit
Von Kopf bis Fuß werden die Herren beraten. Die gepflegte Erscheinung steht im Vordergrund. Bei unserer Stylingexpertin werden die Hemdkarten (Stoffmuster und Farben) mit dem individuellen Hauttyp abgestimmt. Auch der Duft und die Accessoires spielen dabei eine Rolle: Von Aftershave bis Zahnseide reicht die Palette der Stylistin.
Du erhältst Tipps, die im Business und in der Freizeit leicht umzusetzen sind.
Stimme hat mit Sex zu tun
Aus der Stimme kann man Rückschlüsse ziehen, wie aktiv und wie schnell jemand zum Sex bereit ist, so das Ergebnis einer Studie von Forschern der Universität Pittsburgh.
Menschen, deren Stimme von verschiedenen Testkandidaten als besonders attraktiv empfunden wurde, hatten früher und häufiger Sex als jene, die eine weniger attraktive Stimme hatten, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Wer war Theodor Siebs?
In seinen "Regeln für Schauspieler" schreibt Goethe: "Wenn mitten in einer tragischen Rede sich ein Provinzialismus eindrängt, so wird die schönste Dichtung verunstaltet und das Gehör des Zuschauers beleidigt. Daher ist das Erste und Notwendigste für den Schauspieler, dass er sich von allen Fehlern des Dialekts befreie und eine reine Aussprache zu erlangen suche. Kein Provinzialismus taugt auf der Bühne!"
Obwohl die Arbeit an einer geregelten deutschen Hochsprache schon im 16. Jahrhundert begann, war es 1898 der Germanist Theodor Siebs, dem wir die Regeln der Sprechtechnik zu verdanken haben. In diesem Jahr ist ein Buch erschienen, das Ergebnis war von Beratungen zwischen Vertretern der Sprachwissenschaft und der Bühne.
Das Werk, das Siebs bis zu seinem Tod 1941 betreute, hat sich durchgesetzt und bewährt. Siebs Ansatz war, dass "jede öffentliche Rede einer gepflegten Aussprache und bestimmter Regeln bedarf; Vorträge von Lehrern in Klassen genauso, wie Predigten von der Kanzel oder Reportagen und Radiohörspiele - nicht nur der kunstgemäße Vortrag auf der Bühne."
Durch die rasche Entwicklung des Rundfunks ist das hochsprachlich gesprochene Wort zum Vorbild für viele Zuhörer geworden. Die Forderung und das Bedürfnis wuchsen, festzustellen, was als "richtige Aussprache" galt, was "lautrein" war. 1922 bekam der alte Titel "Bühnensprache" den neuen "Hochsprache" hinzugefügt.
Heute braucht die Hochsprache nicht mehr gegen den Einwand verteidigt zu werden, sie bedrohe die Mundart. Im Gegenteil: wenn das sprachliche Bewusstsein ausgebildet wird, kommt das beiden Sprachformen zugute.
100 Jahren sind seither vergangen, doch das Bedürfnis nach einer korrekten Aussprache und der damit verbundenen Sprachkompetenz ist heute sogar noch größer als damals.


