Dr. Birgit Mathon
Psycho-Kinesiologin

5 Tipps für ein glücklicheres Leben

Beziehungen pflegen
Auch im Zeitalter des Individualismus haben zwischenmenschliche Beziehungen oberste Priorität. Harmonie in Liebe, Familie, Freund- und Kameradschaft sind die besten Motivatoren. (siehe auch auf http://www.sprechen.com Buchtipp "Prinzip Menschlichkeit")

Konzentration auf das Wesentliche
In unserer Welt ist sofortige Bedürfnisbefriedigung beinahe schon garantiert. Je vielfältiger die Auswahlmöglichkeiten, desto größer die Gefahr, dass ungebremster Hedonismus in Freud- und Lustlosigkeit kippt. Entziehen Sie sich der Dauerberieselung und Überfütterung durch bewusstes Genießen mit allen Sinnen. Weniger kann oft wirklich mehr sein!

The brain runs of fun

Lächeln löst die Ausschüttung von Wohlfühl-Botenstoffen im Gehirn aus. Es ist bewiesen, dass Stimmungen die Hirnleistung beeinflussen. Bewusstes Lächeln macht also nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher!

Tagesresümee

Wir sind dazu erzogen, uns selbst zu kritisieren und vergessen allzu schnell kostbare Momente, wenn wir unser Augenmerk nicht ganz bewusst darauf richten. Fassen Sie am Ende des Tages Ihre positiven Erfahrungen zusammen. Welche angenehmen Eindrücke wollen Sie in Erinnerung behalten?

Hic et nunc

Jede Ihrer Entscheidungen war richtig, denn sie hat Sie dahin gebracht, wo Sie gerade stehen. Machen Sie sich mehrmals täglich den gegenwärtigen Moment bewusst, indem Sie sich fragen: "Wo befinde ich mich gerade und was fühle ich jetzt?" Wo Sie sind, ist das Leben, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft - exakt jetzt und hier.


Tatjana Lackner
Rhetoriktrainerin

Die Lockrufe des Redners

Warum hören wir dem einen Menschen zu und langweilen uns bei der Rede des anderen? Locken ist besser als werben. Überzeugen besser als überreden. Locken Sie durch gelungene rhetorische Technik!

Negativ-Selektion:
Bei manchen Vorträgen ist es sinnvoll von vorn herein zu klären worum es nicht gehen wird. Vergessen Sie dabei nicht zu unterstreichen, was Sie in den Mittelpunkt Ihrer Rede stellen!
"Ich möchte Ihnen heute etwas über die Seite von New York erzählen, die Sie in keinem Reiseführer finden werden. Im Fokus steht:......."

Slogan-Technik:

Wortspiele und griffige Plakate sind witzig und weitererzählbar. Vorsicht jedoch bei krampfhaft kreativen Parolen!
"Durst ist wasserlöslich!"

Paradoxon-Technik:
Scheinbare Widersprüche, die sich bei genauerer Betrachtung auflösen erhöhen die Aufmerksamkeit des Publikums.
"Nur nichts kaufen ist preiswerter!"

Gemeinsame-Nenner-Strategie:
Menschen, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben verbindet nach gelungener Recherche eine Gemeinsamkeit.
"Was haben Bruce Springsteen, Matt Damon, Martin Sheen und Scarlett Johansson gemeinsam? Sie alle machen mobil gegen George W. Bush: "MoveOn.org" ist eine politische Gruppierung gegen den amtierenden amerikanischen Präsidenten."

Verblüffungstechnik:

"Wussten Sie dass an der engsten Stelle Amerika nur 4 km von Russland entfernt ist?" Machen Sie sich im Internet schlau, womit Sie Ihre Zuhörer überraschen können!


Tatjana Lackner
Rhetoriktrainerin, Direktorin

Kreativ sein beim Reden!


Die folgenden rhetorischen Kreativitätstechniken helfen ein Thema von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten. Nur wer Perspektiven wechseln und Blickwinkel verändern kann, sieht das Ganze.

1. Spekulieren:
Was wäre, wenn ...

2. Paradox Intervenieren:

das Gegenteil denken. Aus der Opposition argumentieren. Was würden wir auf keinen Fall tun?

3. Blinde Flecken finden:

Was haben wir übersehen? Bsp. 1. Präsentieren ist wichtig, 2. Zielgruppe analysieren ist nötig. Was ist das Dritte? 3. Faszination ist der Schlüssel!

4. Retrospektive:

Wie haben wir das Problem bisher gelöst? Woran sind wir gescheitert?

5. Perspektive:

Wie wird dieses Thema in wenigen Jahren zu betrachten sein?

6. Definieren:

Mit welchen Begrifflichkeiten haben wir es hier zu tun?

7. Konkretisieren:

Welchen aktuellen Fall gilt es zu lösen?

8. "Tabula rasa" Alles vergessen:

Beim Neustart werden die Karten neu gemischt.

9. Visualisieren:

Zeichnung oder Grafik anfertigen. Wovon gehen wir aus?

10. Diversifikation:

Über den Tellerrand blicken und beobachten: "Wie machen es andere Teams mit ähnlichen Problemstellungen in fremden Branchen"

11. Alphabetisieren:

A wie, B wie, C wie ... Wortbilder finden.

12. Analogien:

Das Prinzip unseres Problems ist wie ...

13. Splitten:

Etappenziele definieren mit konkreten Zeit- oder Budgetangaben.

14. Parameter ändern:

Wenn wir die Zeitachse verändern, haben wir die Chance.... Wenn wir unserem Projekt einen anderen Arbeitstitel geben, ...

15. Inspiration:

Wie würde die Natur das Problem lösen?

16. Diskutieren:

Mit anderen Leuten reden, Fragen stellen, Brainstorming, Think Tank gründen

17. Karikieren:

Manchmal hilft es, sich lustig zu machen über die eigene Problemstellung. Sie gewinnen Abstand und kreative Prozesse kommen leichter in Gang. "Noch schlimmer wäre gewesen, wenn..." "Ich hab das Gefühl ich bin im Film. Titel unserer Misere: ..."

18. Geistesblitz:

Wer seine "Heurekas" sammelt, kommt öfter in den Genuss einer Eingebung, da unser Gehirn diesen Prozess positiv abspeichert. Frische Ideen sind nicht immer gleich zu verwenden, aber sie zu sammeln ist wertvoll. Sie erweitern so Ihr Repertoire!


Nika Triebe
Rhetoriktrainerin

Verblüffend gut präsentieren


Drei Möglichkeiten um zu überraschen:

1) Sammeln Sie von Laien fünf Wortmeldungen zu Ihrem Thema und zeichnen Sie diese auf! Solche "Sager" zeigen, wie sehr die Meinungen in der Bevölkerung divergieren. Diese Wortspenden stellen Aktualität zu Ihrem Thema her.
z.B: "Wo liegt Paso Doble?"
Die verblüffenden Antworten aus dem Interview:

  •  "Paso Doble ist eine Insel in der Sierra Nevada"
  •  "Paso Doble ist der lateinische Begriff für die Bauchspeicheldrüse"
  •  "Der liegt auf meinem Nachttisch und ist Autor von "Der Alchemist!"

2) Recherchieren Sie drei Meinungen von allgemein anerkannten Experten! Wichtig ist, dass diese einander eindeutig widersprechen.
z.B:
Expertenmeinung 1: "Karriere kann man nicht am Reißbrett planen!"
Expertenmeinung 2: "Erfolgreich ist, wer seine Karriereleiter findet, nicht sucht!"
Expertenmeinung 3: "Karriere ist vergleichbar mit einem Planspiel!"
Wenn sich sogar die Experten uneinig sind, ist es dringend Zeit, dass Sie durch Ihren Vortrag Informationen transportieren und nicht Meinungen.

3) Haben Sie die Gelegenheit einem Prominenten eine Wortmeldung zu entlocken? Dieser "Sager" auf Band oder Video festgehalten, weckt auch den trägsten Zuhörer.


Günther Thaler
Rhetorik-Trainer

Die Do's und Don'ts der Festrede

Geburtstag, Hochzeit, Firmenjubiläum,
Zu jeder "schönen" Feier gehört eine kleine Rede. Ihre Ansprache muss gut sein, denn darüber wird im Small- Talk auch gerne geplaudert. Jetzt stellt sich die Frage, wie gestalte ich eine gute Rede?
Reden Sie über alles, nur nicht über 5 Minuten - und das ist schon die erste Regel, wenn nicht gar eine Weisheit.

Verboten:

  • Lange Begrüßungslisten oder wichtige Personen vergessen
  • Für das zahlreiche Erscheinen danken
  • Schlechte Witze oder unklare Pointen
  • Peinliche Anekdoten über den zu Ehrenden
  • Nicht der Laudator steht im Mittelpunkt, sondern der Jubilar


Willkommen:

  • Tagesaktueller Einstieg
  • Eigenschaften des zu Ehrenden hervorkehren
  • Bleiben Sie im Plauderton
  • Enden Sie mit einem motivierenden Appell
  • Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf eine persönliche Eigenschaft des Jubilars und erläutern Sie durch ein Beispiel.

P.S.
Achtung! Jede Gelegenheitsrede braucht Vorbereitungszeit. Auch wenn es nur wenige Minuten vollkommener "Achtsamkeit und Konzentration" auf das Wesentliche sind.


Sortimenter-Brief Juni 2006

Knackpunkte der Rhetorik

Knapp und knackig Formulieren lernen die wenigsten.

  • Verzichten Sie auf Schachtelsätze und Konjunktive!
  • Hauptgedanken gehören in Hauptsätze, Nebengedanken in Nebensätze. Nicht umgekehrt!
  • sparen Sie mit relativierenden Füllworten (irgendwie, ein bisschen, manchmal, ...)

Verben sind frischer als Substantive.

  • Entrümpeln Sie Ihre Sätze und sparen Sie mit Hauptworten!
  • Vorsicht bei Worten mit der Endung: - ung, -mus, -tis, -nis, -keit, -heit, -ion, ...!
  • Je mehr Zeitworte, umso bunter Ihr Wortschatz.

Beschreibende statt bewertende Adjektive steigern die Vorstellungskraft.

  • "Schön" bewertet den Abendhimmel, "rot" beschreibt ihn.
  • Beschreibende Adjektive sind bildhafter und transportieren Stimmungen.
  • Redner, die hauptsächlich mit "gut/schlecht" (=grauer Wortschatz) bewerten, drängen ihrem Gesprächspartner ihre persönliche Beurteilung auf.

Werteargumente lösen Normen und Faktenargument ab.

  • Bis vor einiger Zeit wurde noch mit Fakten, Daten, Prozentwerten ... argumentiert.
  • Werte und Emotionen haben größeren Identifikationscharakter als Statistiken und Zahlen.
  • Überlegen Sie daher, wie Sie die Gefühle Ihres Gegenübers ansprechen!

Redner sollen hungrig - nicht satt machen.

  • Wir möchten von Verkäufern, Vortragenden, Beratern, Ärzten ... informiert werden, nicht ausgebildet werden.
  • Präsentieren Sie Ihr Thema, nicht Ihr Fachwissen!
  • Wecken Sie Interesse, indem Sie auf Gefahren und Konsequenzen verweisen!

Tatjana Lackner
Rhetoriktrainerin

LANGUAGE FOR DISCUSSION

Reacting to suggestions

Accepting
This is a pretty good idea ...

Rejecting
I'm not so sure this would work.

I think this is a really important point
It's not a bad idea but ...

This is definitely something you should do ...
This isn't very useful at all.

This makes a lot of sense ...
This doesn't make any sense ...

The more I think about it, the more I like this idea ...
What's the point of ...


Debating

Dismissing an argument

That's absolute rubbish.
I can't quite believe what I'm hearing.
With all due respect (I think you're missing the point)
So you're saying that ...

Interrupting
If I could just interrupt for a second

Responding to interruption
Let me finish.
Excuse me but I haven't finished.

Ways of emphasising a point
(We can sit here and argue for hours but)
When all is said and done ...
The truth of the matter is ...
At the end of the day ...
In all fairness ...


Andreas Radon
Atempädagoge

ATEMPROBLEME

Ein eingeschränkter Atem kann zu einer Reduktion des Wohlbefindens und zu Erkrankungen führen.

1) Flache Atmung
Diese Atemform ist weit verbreitet. Die Atembewegung ist kaum wahrnehmbar, die Versorgung mit Sauerstoff ist mangelhaft. Antriebsarmut und organische Beeinträchtigungen können daraus resultieren. Die Energie für das Sprechen fehlt - "ich werde nicht gehört" - Belastung der Stimmorgane!

Was kann helfen?
a) Die Arme gegengleich vor und zurück schwingen. Der Rumpf darf mitmachen.
b) Becken kreisen.
c) Körperwände klopfen und streichen.


2) Hochatmung
Diese Atemweise betrifft vor allem sehr leistungsorientierte Menschen (Stresstypus). Die Zwerchfellbewegung ist eingeschränkt. Beim Sprechen geht die Luft aus. Belastet die Stimmorgane!

Was kann helfen?
a) Lege eine Hand auf den Oberbauch (zwischen Brustbeinspitze und Nabel). Spüre unter Deine Handfläche. Lass den Atem kommen und gehen. Beende die Übung, wenn innere Unruhe entsteht! Die Übung kannst Du im Sitzen oder Liegen machen.
b) Richte Dich gut auf den Sitzbeinen ein. Rolle hinter die Sitzbeine und wieder zurück. (Die Sitzbeine sind die Knochenwülste, die man bei aufrechtem Sitzen im Gesäß spürt.) Nach einer Weile versuche den Luftstrom beim Einatmen parallel mit dem Rollen hinter die Sitzbeine kommen zu lassen.


Nika Triebe
Rhetoriktrainerin

Wie gehe ich mit schwierigen Diskussionsteilnehmern um?

Der Quatscher
Quatscht einfach darauf los, ohne nachzudenken.
Führen Sie durch Fragen!

Der Schweiger
... einfach nichts ...
Binden Sie diesen Gesprächsteilnehmer bewusst ein!

Der Sensible
Versteht auch Sachargumente als persönlichen Angriff.
Vermeiden Sie "du"-Formulierungen. Nennen Sie die Quelle Ihrer Information.

Der Schleimer
Will durch Lob und Schmeicheleien beeinflussen.
Sprechen Sie diese Taktik an.

Der Penible
Will alles näher definiert und mit Quellen belegt.
Definieren Sie gemeinsam wichtige Punkte. Stellen Sie klar, wo das Verhalten die Argumentation bremst.

Der Opportunist
Hat lieber keine definitive Meinung, will sich nicht festlegen.
Arbeiten Sie mit dem Konsequenzpfeil des Argumentations-Kompass und stellen Sie die Gefahren dieser "Nicht-Haltung" dar.

Der Nörgler
Ist ständig besorgt und keine Lösung scheint gut genug, macht jedoch selbst keine Vorschläge.
Arbeiten Sie mit der paradoxen Intervention so wie es an der Schule des Sprechens im Unterricht gelehrt wird.

Der Vielfraß
Spricht und spricht und spricht ... Lässt keine andere Meinung gelten.
Unterbrechen Sie! Bleiben Sie im Ton ruhig und freundlich, doch auch bestimmt. Schauen Sie dem anderen in die Augen, sprechen Sie den Übereifrigen mit Namen an, auf diese Weise wird es Ihnen leichter fallen, seine Aufmerksamkeit zu erregen. Jeder Mensch wird gerne gelobt. Sagen Sie ihm etwas Positives und er wird zuhören.

Der Krieger
Angriff ist die beste Verteidigung. Blockiert das Gespräch durch Killerphrasen.
Hier ist Schlagfertigkeit gefragt. Gekonnten Umgang mit Killerphrasen kann man lernen.

Der Moderator
Bringt sich vor allem durch aktives Zuhören ein, hält sich jedoch mit der persönlichen Stellungnahme möglichst lang zurück.
Tauschen Sie die Rollen und fragen Sie ganz konkret nach seiner Meinung!


Tatjana Lackner
Persönlichkeitstrainerin

Die Ich-Falle

In die Ich-Falle tappen all jene, die sich entweder zu viel oder viel zu wenig mit ihrer Persönlichkeit auseinandersetzen. "Zeit" ist in beiden Fällen der ausschlaggebende Faktor:

- Zu wenig Zeit führt in die Ich-Falle
Den Großteil unserer Lebenszeit verschlafen wir. Tagsüber müssen wir arbeiten, Familie und Freunde soll nicht zu kurz kommen, für Sport oder andere Hobbies fehlt oft schon die Zeit.

Die Tage und Wochen verfliegen und schnell sitzt der Gestresste in der Falle: keine Zeit für sich selbst! Das Gefühl der Leere macht sich breit. Um Ihr Ich zu nähren und die gute Laune zu halten, brauchen Sie auch Zeit für sich selbst. Wenn man Ihnen alles wegnehmen würde (Familie, Job, Freunde, Besitz ...), bliebe immer noch ein wesentlicher Teil ihres Lebens übrig: Sie! Wo können Sie einsparen, damit Sie eine Qualitätsstunde - "Ich-Zeit" - außerhalb der Familie und des Jobs gewinnen? Ein Manager mit Topgehalt, Villa im Grünen und einem Privatleben, kurz vor dem emotionalen Konkurs, ist nicht wirklich erfolgreich. Jemand, der zwar Beruf und Familie unter einen Hut bringt, jedoch seit langem keine freie Minute für sich hat, wohl auch nicht.

- Zu viel Zeit führt in die Ich-Falle
Sorgen hat jeder, manche haben einfach zu viel Zeit! Menschen, die sich im Netz der Selbst-Reflexion so verheddern, dass sie zu Spezialisten und Verkäufern ihrer eigenen Probleme werden, verlieren Zuhörer. Es ist langweilig sich mit jemandem zu unterhalten, der sich ausschließlich mit sich selbst beschäftigt und damit zum Experten der eigenen Verhaltensweisen geworden ist. Solchen Menschen können Sie Lösungsvorschläge und Tipps geben, so viel Sie wollen, sie bleiben ungehört. Nachdem diese Ich-Fallenopfer davon überzeugt sind, ein Einzelschicksal zu erleiden, werden sie sich sofort in die Eigen-Gebrauchsanweisung flüchten. Sie erklären Ihnen mit plausiblen Ausreden, warum eine Veränderung unmöglich ist: "Das ist halt nicht meins", "Bei mir ist das ganz anders, weil ..." Was die Menschen verbindet, ist jedoch mehr als sie trennt! Jeder von uns muss im Laufe seines Lebens Probleme bewältigen. Es hat keinen Sinn, bestimmte Lieblingsprobleme zu sammeln und als Existenznachweis parat zu haben. An den formulierten Schuldzuweisungen sind diese Befindlichkeits-Beteuerer leicht erkennen: "Wenn der Markt nicht so schwierig wäre, dann hätte ich schon längst einen neuen Job." oder "Schuld an meinen Englischkenntnissen waren meine Lehrer, die haben uns einfach nichts beigebracht und das merke ich eben heute im Business."

Tipps:

1) Zeichnen Sie von Ihrem Durchschnittstag einen Zeitkuchen mit Tagesabschnitten und konkreten Zeitangabe. Vergessen Sie nicht die kleinen Zeitkiller einzutragen, wie: Telefonate, E-Mails und Wegzeiten!
2) Achten Sie darauf, wie oft Sie "Wenn / dann" -Sätze formulieren und die Schuldigen außerhalb suchen.
3) Achten Sie auf Ihre Redezeit und bringen Sie in Meetings Inhalte knapp und knackig zum Punkt. Eine weltweite Rede-Diät - vor allem bei Besprechungen und Telefonaten - wäre purer Zeitgewinn und würde damit auch mehr Lebensqualität bedeuten.


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