Nika Triebe
Rhetorik
11 Grundregeln für den gelungenen Smalltalk
Lösung aus dem Buch: "Rede-Diät" von Seite 34:
1) Smalltalk ist dann gelungen, wenn Sie sich nicht langweilen! Empfinden Sie die Unterhaltung mühsam, geht es Ihrem Gesprächspartner genauso.
2) Am Schwierigsten ist der Gesprächseinstieg! Je persönlicher Sie auf Ihren Gesprächspartner zugehen, umso anregender wird das Gespräch. Geben Sie ruhig etwas von sich Preis!
3) Stellen Sie offene Fragen, um Gemeinsamkeiten herauszufinden.
4) Muntern Sie Ihr Gegenüber durch Interesse auf, ruhig noch ein wenig bei einem Thema zu bleiben!
5) Smalltalk ist kein Verhör!
6) Bleiben Sie positiv! Lassen Sie keine negativen Bemerkungen über Dritte fallen.
7) Halten Sie sich mit streitbaren Themen wie z.B. Politik zurück.
8) Überlegen Sie sich ein paar grundsätzliche Themen, über die sie gerne sprechen, z. B. Reisen, Kultur und Kunst, Sport, Architektur, Seminare, ...
9) Smalltalk bedeutet: Dialog und nicht Monolog!
10) Definieren Sie sich nicht nur als „Berufsmensch". Zeigen Sie ruhig, dass Sie auch andere Interessen haben und begeisterungsfähig sind!
11) Der erste Eindruck interessiert, der letzte prägt!
Haben Sie den Mut, eine persönliche Verabschiedung zu formulieren! Bedanken Sie sich für das anregende Gespräch, wenn es eines war!
Tatjana Lackner
Leitung
FREMDWORTE-QUIZ
1. Promiskuität
a) Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern
b) bindendes Versprechen
c) Verleihung der Ehrendoktorwürde
d) Ächtung, Verbannung
e) Herstellung medizinischer Apparate, insbesondere von Kunstgliedern
2. Popanz
a) byzantinischer Priester
b) russischer Priester
c) Schreckgestalt, erschreckendes Trugbild
d) Weltgeistlicher der orthodoxen Kirche
e) unangemessener Aufwand, Firlefanz
3. Odaliske
a) schimmernder, aber wenig wertvoller Halbedelstein
b) Spitzpfeiler aus einem einzigen Stein
c) weiße Haremssklavin
d) feierliche Ansprache
e) Dokument einer Teilschuldverschreibung, Anleihe, Schuldschein
4. stipulieren
a) festsetzen, vereinbaren
b) anregen
c) mit einer Geldbeihilfe ausstatten
d) überformt darstellen
e) paaren, verbinden, veredeln
5. thesaurieren
a) abtrünnige Priester betreffend
b) bezeugen
c) veraltern
d) Werte ansammeln
e) bestätigen
Lösungen:
1a, 2c, 3c, 4a, 5d
Tatjana Lackner
Leiterin der Schule des Sprechens
FREMDWORTE RICHTIG ÜBERSETZEN
In dieser Übung geht es darum Fremdworte richtig zu übersetzen. Einige Antworten stehen zur Auswahl, aber nur eine stimmt. Am Ende gibt es die Lösungen.
a) Wie wird ein Ausstellungsstück in einem Museum genannt?
- Exposition
- Exponat
- Exhibition
- Exponent
b) Welcher Begriff lässt sich im weiteren Sinne nicht mit "Verbindung" übersetzen?
- Korporation
- Junktim
- Konstitution
- Mesalliance
c) Was verbirgt sich hinter dem Begriff Basilika, ein ...?
- Gewürzkraut
- Kirchenbau
- Fabeltier
- Reptil
d) Einen Gegner oder einen Widersacher nennt man auch ...?
- Aggressor
- Agitator
- Autokrat
- Antagonist
e) Was bedeutet die auf das Lateinische zurückgehende Abkürzung "i.e."?
- Beispielsweise
- das heißt
- und so weiter
- umgekehrt
Fremdworte-Übung - Lösungen:
Lösung a)
Ein Schaustück in einem Museum oder bei einer Ausstellung ist ein Exponat.
Die Ausstellung selbst ist eine Exposition, doch kann das Wort auch Einleitung, Darlegung oder Erörterung bedeuten.
Exhibition bedeutet Zurschaustellung und wird meist im Zusammenhang mit einer öffentlichen unzüchtigen Handlung gebraucht.
Ein Exponent ist eine Hochzahl oder ein herausragender Vertreter einer Gruppe.
Lösung b)
Der Begriff Konstitution hat auch im weiteren Sinne nichts mit "Verbindung" zu tun, sondern bezeichnet eine körperliche bzw. gesetzliche Verfassung oder eine Satzung.
Eine Korporation ist eine Studentenverbindung, ein Junktim eine Verbindung zwischen Verträgen oder Gesetzesvorlagen.
Eine nicht ebenbürtige Verbindung, etwa eine nicht standesgemäße Ehe, wird als Mesalliance bezeichnet.
Lösung c)
In der Antike ursprünglich eine lang gestreckte Gerichts- oder Markthalle, wurde die Basilika die im Abendland vorherrschende Grundform des Kirchenbaus.
Ein ähnlich klingendes Gewürzkraut ist das Basilikum.
Ein Basilisk ist ein mittelalterliches Fabeltier, ein Mischwesen aus Drache und Hahn mit tödlichem Blick, oder ein Reptil aus der zu den Leguanen gehörenden Gattung der Basilisken.
Lösung d)
Ein Antagonist ist ein Feind oder Widersacher, in der Literatur oder im Film auch der Gegenspieler des Haupthelden, des Protagonisten.
Aggressor ist ein anderes Wort für Angreifer, ein Agitator ist ein meist politischer Propagandist oder Aufwiegler.
Unter Autokrat versteht man einen diktatorischen Alleinherrscher oder - im übertragenen Sinn - einen selbstherrlichen Menschen.
Lösung e)
"i. e.", die Abkürzung von id est, ist gleichbedeutend mit "d. h.", der deutschen Abkürzung von das heißt. Beispielsweise heißt im Latainischen exempli gratia, abgekürzt "e.g.". Für die deutsche Abkürzung usw. - und so weiter - steht "etc." (et cetera). "v.v." für vice versa bedeutet umgekehrt.
Tatjana Lackner
Kommunikationsexpertin
7 KNACKPUNKTE DER VERBALEN KOMMUNIKATION
Was können Sie vermeiden und worauf sollten Sie achten?
1. Dampfplauderer nehmen zu viel Raum ein.
- Unterbrechen Sie Vielredner!
- Fassen Sie die bisherigen Ergebnisse zusammen und streichen Sie den gemeinsamen Nenner heraus!
- Formulieren Sie Fragen, die wenig Interpretationsspielraum lassen!
2. Knapp und knackig Formulieren lernen die wenigsten.
- Verzichten Sie auf Schachtelsätze und Konjunktive!
- Hauptgedanken gehören in Hauptsätze, Nebengedanken in Nebensätze. Nicht umgekehrt!
- Sparen Sie mit relativierenden Füllworten (irgendwie, ein bisschen, manchmal, ...)!
3. Bildhaftes Sprechen ist wirkungsvoller als der Buchstabenwald.
- Überlegen Sie sich für Ihren Redeinhalt einen passenden bildlichen Vergleich!
- Schließen Sie Analogien aus, die inflationär verwendet werden!
- Je lebendiger Ihre Sprachbilder sind, desto spannender ist es Ihnen zuzuhören.
4. Beschreibende statt bewertende Adjektive - steigern die Vorstellungskraft.
- "Schön" bewertet den Abendhimmel, "rot" beschreibt ihn.
- Beschreibende Adjektive sind bildhafter und transportieren Stimmungen.
- Redner, die hauptsächlich mit "gut/schlecht" (= grauer Wortschatz) bewerten, drängen ihrem Gesprächspartner ihre persönliche Beurteilung auf.
5. Rededesign und Sprachdramaturgie fehlen häufig.
- Nur wer seine Stimme angenehm moduliert und deutlich artikuliert, wird gerne gehört.
- Gedanken müssen zusammen hängen und Inhalte klar strukturiert sein.
- Senden Sie Rufzeichen statt Fragezeichen-Botschaften und senken Sie am Satzende Ihre Stimme!
6. Pausen sind Stilmittel und werden zu wenig verwendet.
- Zäsuren geben Ihren Zuhörern Zeit einen Gedanken aufzunehmen.
- Pausen erhöhen die Spannung und vermitteln Souveränität.
- Souveräne Menschen lassen sich nicht hetzen, sie kontrollieren ihr Redetempo.
7. Redner sollen hungrig machen - nicht satt
- Wir möchten von Verkäufern, Vortragenden, Beratern, Ärzten, ... informiert, nicht ausgebildet werden.
- Präsentieren Sie Ihr Thema, nicht Ihr Fachwissen!
- Wecken Sie Interesse, indem Sie auf Gefahren und Konsequenzen verweisen!
Thomas N Pauli
Architekt und Künstler
"WAS ARCHITEKTUR ERZÄHLT"
Gastkommentar von Architekt und Künstler Thomas N. Pauli, der Tatjana Lackner in architektonischen Fragen seit vielen Jahren berät. Pauli lehrt an der TU Wien, am Institut für künstlerische Gestaltung und Architekturfakultät der Universität von Michigan, USA. Seit 1993 ist er selbständiger Architekt und betreut Bau- und Kunstprojekte in Österreich, Deutschland, Belgien und Peru. Außerdem gibt er Workshops und hält Vorträge u.a. in Brasilien, den USA, Peru, ...
Architektur wirkt nicht nur primär:
Im Sichtbaren - über Form, Material und Farbe.
Im Funktionalen - Raumstruktur, Qualität der Ausführung, Ergonomie
Im Sinnlichen - über Oberflächen und ihr haptisches Wahrnehmen
Im Akustischen - jeder Raum hat seinen eigenen Klang
Architektur wirkt auch sekundär: Über Raumstimmungen, die aus dem Zusammenspiel aller Details entstehen, über Vorgaben, Grenzen und Entwicklungspotentiale.
Für viele ist Architektur ein Mittel zum Zweck, Basisbedürfnisse werden befriedigt.
Oft höre ich: "Wie das WC aussieht ist mir gleichgültig."
Für mich ist Architektur:
Eine wunderbare Möglichkeit Freiräume zu schaffen, Wohlfühlen zu ermöglichen, Kraft schöpfen zu können und beim Erreichen neuer Ziele Hilfestellung zu sein.
Nützen Sie den "Entwicklungs"-Raum, den Sie zur Verfügung haben!!
- Eine Wohnung, ein Büro oder Arbeitsplatz dokumentiert nicht nur die momentane Position Ihrer Entwicklung, sondern stellt auch Ihre "Wurzeln",- dort wo Sie herkommen - dar. Ansatzweise sind auch gesteckte Ziele, Perspektiven und Visionen ablesbar.
- Damit wird Ihr persönliches, sie repräsentierendes architektonisches Umfeld nicht zu einer Momentaufnahme einer Entwicklung, die schon morgen überholt ist, sondern zu einer kraftvollen Darstellung und sogar Unterstützung (glauben Sie mir, es stimmt!) ihres persönlichen und beruflichen Weges.
- Entwicklung ist nur möglich, wo es Freiräume gibt. Das heißt, ein architektonisch gestaltetes Umfeld das nach der "Fertigstellung" keinen Raum für die Integration von Neuem hat, bleibt schon bald zurück, wenn sie nicht gar lähmt und das Fortkommen erschwert.
- Freiraum braucht es jedoch nicht nur für Neues, sondern ganz besonders auch für Besuche. Leben ist Kommunikation und Interaktion, im Privaten wie im Beruflichen. Freiraum unterstützt, während bereits voll besetzte Räume keinen Platz für Interaktion und Kommunikation bieten und so nach außen hin abweisend wirken. Haben Sie Mut zu freien Flächen im Raum! Ihr Besuch bekommt das Gefühl, dass tatsächlich auch für ihn Platz da ist...
- Nützen Sie das Vermittlungspotential architektonischer Gestaltung um Ihre Persönlichkeit, Ihre Arbeitsweise, Kreativität, Qualität, Risikofreude, Sicherheit, Kommunikationsfähigkeit, Zukunftsorientiertheit, Neugier ... zu zeigen. Vergessen sie dabei nicht, dass vor allem die Details zählen! Was nützen teure Designermöbel, wenn ihre Anordnung oder Accessoires eine andere Sprache sprechen?
- Design hat etwas mit Aufmerksamkeit zu tun, dem Blick auf liebevolle, durchdachte, gut gearbeitete Details. Design drückt sich in Harmonie/Spannung von Form, Farbe, Material, Funktion aus. Um das zu vermitteln, braucht es nicht unbedingt viel Geld ...
- Unterschätzen Sie nicht die bewusste oder halbbewusste Wahrnehmungsfähigkeit Ihrer Mitmenschen! Ihre Gäste oder Kunden nehmen viel mehr wahr, als Sie glauben und da besonders die "kleinen Dinge":
Will Ihre Firma Qualität verkaufen, darf der Garderobenhaken nicht wackeln, an dem der Kunde seinen Mantel aufhängt, die Lampe im Vorzimmer nur Schummerlicht verbreiten oder gleich das erste Bild zu hoch hängen!
- Architektur kommuniziert bevor Sie kommunizieren!
Über Architektur werden wir sichtbar, wir gestalten sie und kommunizieren über Raumsprache nach Außen. Wir definieren und grenzen uns aber auch über sie ab. Im positiven Sinn zeigen wir Profil, beleben ein urbanes Umfeld, im negativen Sinn geht es um territoriale Abgrenzung und Machtdemonstration, bei der Kommunikation nicht erwünscht ist.
Nika Triebe
Abteilungsleiterin - Rhetorik
GENE REAGIEREN AUF STRESS*
Studien haben ergeben:
- Wer sich zu viel Stress aussetzt lebt kürzer
- Stress schädigt das Immunsystem
- Psychischer Stress vermindert beim Mann die Konzentration des Testosteron
- Stress lässt das Hirn schneller altern
Mindestens vier gute Gründe, sein Zeitmanagement zu überdenken und dem Stress den Krieg zu erklären!
Problem
Stress beginnt im Kopf
Lösung
Lernen Sie NEIN sagen!
Stress entsteht durch schlechtes Selbstmanagement
Arbeiten sie täglich mit handschriftlichen To-Do-Listen! Setzen Sie klare Prioritäten
Stress heißt: Zuviel in zuwenig Zeit
Verplanen Sie maximal 60% des Tages
Stress hat wer nicht delegiert
Unterscheiden Sie zwischen dringenden und wichtigen Vorhaben und delegieren Sie dringende Aufgaben, die auch ein anderer erledigen kann!
Stress kann süchtig machen
Fühlen Sie sich nur unter Stress richtig lebendig und sinnvoll? Höchste Zeit die Notbremse zu ziehen und bewusst nichts tun zu lernen. Lesen Sie Erich Fromms Buch "Vom Haben zum Sein".
* Vergleiche: Joachim Bauer "Das Gedächtnis des Körpers", Eichborn August 2002
Melitta Tschapka
Stimm-Modulation und Sendevorbereitung
INTERVIEW MIT MELITTA TSCHAPKA
Melitta Tschapka, älteste Trainerin in der Schule des Sprechens, war jahrzehntelang ORF-Sprecherin und gilt als Vorreiterin in der Medienausbildung.
Welche Voraussetzungen braucht man, um am Markt bestehen zu können?
Glück, weil ein irrsinniges Angebot da ist, aber auch eine fundierte Ausbildung. Außerdem sollte man sehr flexibel und wandelbar sein - auch im Bezug auf Termine.
Deine Stimme ist angegriffen. Du musst trotzdem arbeiten. Welche Tricks kannst du empfehlen?
Tee trinken, möglichst eine ganze Zitrone im Tee ziehen lassen. Thymiantee und Thymianinhalationen oder Thymianwickel. Thymian ist da so ziemlich das Wunderbarste.
Wessen Stimme beeindruckt Dich?
Bei den Frauen war es für mich immer Louise Martini
Auch die Stimme von Oskar Werner ist mir unter die Haut gegangen.
Inwieweit ist Talent ausschlaggebend und wie viel kann man wirklich lernen?
Stimme muss vorhanden sein. Die Stimmbänder müssen schon eine gewisse Stärke und Belastbarkeit haben, damit man damit professionell etwas anfangen kann.
Stimme ist ein Machtwerkzeug hast du auch im Alltag Vorteile bemerkt?
Ja sicher. Schon allein beim Einkaufen. Wenn man mit einem gewissen Stimmvolumen verlangt was man will, dann wird man eben gehört. Es bringt klare Vorteile in allen Lebenslagen.
Christoph Habegger
Atemtechniker und Feldenkrais-Trainer
1. Abspannen ist wichtiger als Einatmen.
Für uns Sprecher heißt das, dass wir uns nicht um das Einatmen, sondern um das Abspannen kümmern müssen. Setzen Sie Atempausen bewusst und spannen Sie in jeder Pause ab. Der Atem erneuert sich reflektorisch. Holen Sie nicht extra Luft. Diese würde bei der Stimmbildung nur stören!
2. Die Körpermitte als Atemzentrum
Nutzen Sie die tieferen Atemräume. Stellen Sie sich vor, in Bauch und Becken zu atmen. Lassen Sie den Atem der Wirbelsäule entlang bis in Ihr Steißbein fließen.
3. Atempausen sind wichtig - auch für den Zuhörer!
Atempausen gehören zum Text! Machen Sie sich Ihre Pausen bewusst, nutzen Sie Pausen zur Gliederung von Sinneinheiten, spielen Sie mit Pausen und erzeugen Sie damit Spannung.
4. Passen Sie die Sprache Ihrem Rhythmus an!
Entwickeln Sie auch beim Sprechen ein Körpergefühl. Achten Sie auf Ihre "Erdung" und passen Sie Ihre Sprache Ihrem individuellen Rhythmus an.
Christoph Habegger
Atemspezialist
3 TIPPS ZUM THEMA ATMUNG
1. Schulen Sie Ihr Atemempfinden!
Beobachten Sie in diversen Situationen Ihr Atemverhalten:
- wenn Sie entspannt in der Badewanne liegen
- oder sich mit Freunden unterhalten,
- wenn Sie unter Zeitdruck stehen
- oder während eines Vortrags.
Am Anfang mag es verwirrend und schwierig sein, den Atem dabei nicht zu beeinflussen. Lernen Sie, wertfrei wahrzunehmen und Ihre Empfindungen nicht in "richtig" oder "falsch" einzuteilen.
2. Sie atmen nicht besser, als es Ihre Körperhaltung
zulässt!
Achten Sie darauf, dass Sie "gut geerdet" sind. Im Sitzen ruht das Gewicht so weit wie möglich auf den beiden Sitzknochen, die Wirbelkörper und der Kopf balancieren sich über diesen beiden Punkten aus. Im Stehen übernehmen die Füße das Gewicht. Stellen Sie sich ein Lot an Ihrem Steißbein hängend, oder einen Känguruschwanz vor. Beide Vorstellungsbilder helfen, den Schwerpunkt nach unten zu verlagern und den Rumpf möglichst spannungsfrei zu halten. Wenn Sie Beckenboden, Bauchdecke, Schultern, Nacken und Unterkiefer entspannen können, haben Sie eine optimale Körperhaltung.
3. Lassen Sie Dampf ab!
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Ausatmung. Atmen Sie lange und bewusst aus. Die Einatmung erfolgt von selbst, d.h. reflektorisch.
Tatjana Lackner
Körpersprache
TORPEDOS DES AUFTRETENS IM SOMMER
a) Damen:
Keine bauchfreien Shirts im Business
Haare sind im Sommer höheren Belastungen ausgesetzt, daher: besonders pflegen
Achsel- und Beinbehaarung wirkt ungepflegt
Rote lange Nägel schauen nicht edel aus, Kunstnägel sind out
Pediküre ist immer Sommer unerlässlich
In Halbschuhen sollten keine Söcklinge sichtbar sein; helle Glanzstrumpfhosen vermeiden
Flip-Flops sind fürs Business ungeeignet
Make-Up wirkt im Sommer zu maskenhaft, daher: dezent schminken
Schwere Parfums sind in der heißen Jahreszeit zu aufdringlich
Vorsicht mit Selbstbräunern - Flecken und Streifen sind nicht chic
String-Tangas sollten weder in der Hose noch außerhalb sichtbar sein
Zahnfleisch-Piercings, Daumen und Zehenringe sind maximal bis zum Ende der Pubertät erlaubt
b) Herren:
Socken in Sandalen ist nach wie vor ein Torpedoklassiker
Rückenhaare sollten geharzt werden
Achselfreie Shirts sind für das Business ungeeignet
Kurze Hosen nicht mit Krawatten und Stutzen kombinieren
Komikfiguren haben nichts auf Krawatten und Socken verloren
Handygürtel / Headset machen nur in wenigen Branchen Sinn (Ärzte, Spediteure,...)
Laute Automusik wirkt immer peinlich
Zu modische Sonnenbrillen bei Männern wirken gezwungen
Gelbe und weiße Badehosen sind selten prickelnd
Nasenhaare gehören getrimmt
Krawattenspangen wirken schnell altmodisch
Sockenfrei zum Anzug - ein No Go
Rucksack über dem Businessanzug
Zu kurz gebundene Krawatten sind ein körpersprachliches Problem


