Tatjana Lackner
Profilerin
PARTY-TYPEN AUF FIRMENFEIERN
Wer sich auf allen sozialen Parketten sicher bewegen will, sollte mit diesen fünf unterschiedlichen Party-Typen zu Recht kommen:
- Der Schüchterne
Dieser Gast spricht leise und fühlt sich besonders beim Small-Talk unsicher. Ihm ist die große Kunst des kleinen Gespräches peinlich. Nachdem er introvertiert ist und nur ungern plaudert, öffnet er den Mund zu wenig weit und spricht durch die geschlossene Zahnreihe. Wenn der Geräuschpegel im Raum hoch ist und du nicht direkt neben ihm stehst, wirst du den Schüchternen akustisch kaum verstehen können. Besser ist: Du nimmst ihn für einige Minuten beiseite und gehst an einen ruhigeren Ort, damit du dich ihm widmen kannst. Vergiss nicht, dass du das Gespräch führen musst, da der Schüchterne offensichtlich mit der Redesituation überfordert ist.
- Der Cliquentyp
Dieser Gast fühlt sich besonders unter seinesgleichen wohl und benimmt sich in der Gruppe ganz anders, als allein. Im Schutz seiner Clique kann er witzig sein, flirten und ausgelassen feiern. Er ist ein Mitläufer, der selten die Führung übernimmt und sich wichtig fühlt, wenn er Freunde telefonisch informieren kann, wo gerade gefeiert wird. Je größer die Gruppe, desto geborgener fühlt er sich. Deshalb versucht er die fehlenden Cliquenmitglieder zu überreden auch noch zum Kern der Truppe zu stoßen. Wichtig sind ihm dabei weniger die einzelnen Persönlichkeiten, als das Gruppengefühl. Sobald du diesen Gast ansprichst, redest du gleichzeitig mit der ganzen Gruppe. Stell daher geschlossene Fragen, die mit Ja oder Nein von allen schnell zu beantworten sind. Z.B. "Haben alle zu trinken?", "Möchte noch jemand Brötchen?"
- Der Partyclown
Je später der Abend, umso klarer kristallisiert sich der Alleinunterhalter heraus. Mit Lautstärke und unterschiedlich geschmackvollen Witzen kompensiert der klassische Partyclown sein Aussehen. Gelegentlich ist er in der Nähe des Beaus zu finden, den er heimlich bewundert und dessen Aufmerksamkeit ihm wichtig ist. Nicht zuletzt deshalb, weil die hübschen Damen dort zu finden sind, wo der Beau sich aufhält. Es scheint so, als würde es dem Partyclown nichts ausmachen, dass die Gesellschaft nicht nur über sein Witzchen, sondern vor allem über ihn lacht. Der Alleinunterhalter wirkt aber nur vordergründig mutig und extrovertiert. Oft versteckt sich hinter jemanden, der Lacher sammelt wie andere Komplimente, keine stabile Psyche. Der Partyclown hat kein Interesse, dass die Veranstaltung und damit seine Bühne bald geschlossen werden. Du solltest daher ein Lokal in der Nähe empfehlen, wo weiter gefeiert werden kann, falls du per! sönlich für ein geordnetes Ende der Party verantwortlich bist!
- Der Besserwisser
Dieser Gast versucht sich durch geistreiche Anekdoten und Redensarten in den Vordergrund zu bringen. Er ist nur selten durch Neues zu beeindrucken und erkennt in der Partyplauderei einen Bildungsauftrag. Auffallend ist, dass dieser Partytyp immer das letzte Wort haben muss. Egal worüber du erzählst, er hat Ähnliches bestimmt schon erlebt und wird dir ausführlich darüber berichten. Du brauchst gute Nerven und einen noch besseren Vorwand, um dich aus der Affäre zu ziehen. Bring den Schlaumeier mit anderen zusammen, dann fühlt er sich wohler und du kannst andere Kontakte knüpfen.
- Der Blender
Dieser Beau ist auffallend gut gekleidet, sieht blendend aus und ist meist noch unverheiratet. Üblicherweise erscheinen sie erst, wenn die Party schon voll im Gang ist. Der Blender verfügt über ausgezeichnete Manieren. Viele halten ihn für einen Frauenheld und Dandy. Er spricht mit angenehmer Stimme und ist selten laut. Auch wenn er mit vielen Menschen bekannt ist, lassen seine Wesenszüge auf einen Einzelgänger schließen. Egoismus und Selbstverliebtheit stehen seinem Lebensglück im Weg. Dieser Gast kann Ihnen als Meinungsmacher nützlich sein, wenn es um partyrelevante Fragen geht. Z. B. "Welche Musik soll als nächstes gespielt werden?". Er gibt vor viele Menschen von Rang und Namen persönlich zu kennen. Sein Namedropping ist legendär: Vips, führende Unternehmen oder teure Labels - er ist Experte für In-Themen.
Wer jedoch an einer Beziehung mit Tiefgang interessiert ist, wird möglicherweise enttäuscht. Stellen Sie den Blender anderen Gästen vor und achten Sie dabei besonders darauf ihn erstrahlen zu lassen. Für seinen Schatten sorgt er selbst.
Tatjana Lackner
Direktion
Meeting Preparation (5 points)
Englische Redewendungen für den Berufsalltag.
Wie gut sind Sie im Englischen Business-Talk?
Your company is expecting a small group of visitors from Texas. The boss would like to make a good impression at the first official meeting. He asks for your help with few opening phrases. For each translation, select best alternative from the ones provided.
a) Fangen wir an.
1) We start.
2) We get started.
3) Let's get started.
b) Ich freu mich, Sie heute begrüßen zu dürfen.
- "____________ welcome you today."
1) I'm pleased to allow us
2) I'm glad to can
3) I'm delighted to
c) Wollen wir uns alle kurz vorstellen?
1) Do we all want to introduce ourselves shortly?
2) Shall we all introduce ourselves briefly?
3) Would we all like to introduce each other quickly?
d) Sagen wir "du" zueinander.
1) I suggest we call each other by our first names.
2) Let's us say the "du" form.
3) Let's say "you" to each other.
e) Ich heiße also Ernst.
1) So that makes me Ernst.
2) So please call me Ernst.
3) So Ernst is my name.
Lösungen:
Meeting Preparation
a-3; b-3; c-2; d-1; e-2
(Quelle: Business Spotlight Ausgabe 04/07 Juli-August 2007)
Tatjana Lackner
Direktion
Small-Talk
Firmencocktails, Grillfeste und Sommerevents bringen die Menschen zusammen. Da ist es hilfreich die 5 wichtigsten Small-Talk-Regeln zu kennen:
1. Setzen Sie sich ein Zeitlimit!
Maximal 20 Minuten warten Sie bei der Veranstaltung bis Sie sich jemanden vorstellen. Wichtig dabei: beziehen Sie sich auf die Location, das Büffet, den Gastgeber und beginnen Sie Ihren Einstieg mit positiven Worten!
No Go: Krankheit - bzw. Leidensgeschichten, Negativthemen, Sex, Vernaderungen anderer,...
2. Small-Talk = Geben und Nehmen!
Wählen Sie interessante Themen aus! Zeigen Sie sich interessiert und neugierig Ihrem Gegenüber.
No Go:
a) den anderen zuquatschen
b) inquisitorisch Löcher in den Bauch fragen
c) nur einsilbige desinteressierte Antworten geben
3. Small-Talk ist kein Akquisitionsgespräch!
Natürlich können Sie auch auf privaten Empfängen stets Ihre Visitenkarten dabei haben.
Bestimmt spricht man über Beruf, Funktion, Position und Branche.
Gerade im privaten Small Talk hat das Akquisitionsgespräch jedoch keinen Platz!
4. Wahren Sie territoriale Distanz!
Zumindest eine Armlänge sollten Sie zwischen sich und Ihrem Gesprächspartner lassen. Auch Ihre Körpersprache signalisiert, dass Sie sich nicht nur mit einem Menschen exklusiv, sondern - wie im Small-Talk üblich - mit mehreren unterhalten können.
No Go: Dem Vis à Vis so nahe kommen bis man riecht, was es zu Mittag gegessen hat.
5. So lösen Sie ein Gespräch gekonnt auf!
Wichtig ist beim Small Talk den Schlusspunkt zu finden. Heben Sie hervor, wie sehr Sie sich über die netten Plauderminuten mit dem anderen gefreut haben.
Abmoderationssätze wie z.B. "Nett jetzt endlich auch einen Wedding-Planer kennen gelernt zu haben" gehen völlig in Ordnung.
No Go: Jemand der ein Gespräch nicht souverän auflösen kann, hat ein Problem - sich aufs Klo zu stehlen, oder andere unverabschiedet einfach stehen zu lassen, geht nicht in Ordnung.
Tipp: Achten Sie stets darauf, dass Ihre Gesprächsinhalte auf das Vis à Vis abgestimmt sind. Für die große Kunst des kleinen Gesprächs gilt die
Small-Talk-Formel:
Thema + Gesprächspartner = gemeinsamer Nenner
(dieser muss auch mit anderen Personen teilbar sein)
Tatjana Lackner
Direktion
Für Autofahrten oder ruhige Mußestunden haben wir uns eine Menge knifflige Quizfragen ausgedacht. Denn Entspannung muss ja nicht Nichtstun heißen.
Latein-Quiz
Lange Zeit war es schick lateinische Floskeln in die Rede einzubauen. Die Vertreter der Spezies "Ich bin Humanist und zeige es auch" werden immer seltener. Gewisse Floskeln jedoch werden wohl nie aussterben, darum prüfen Sie Ihre Latein-Sicherheit!
Was bedeutet:
1. Cui Bono?
a. Wem gehört es?
b. Wem nützt es?
c. Wo singt Bono?
2. De profundis
a. genauer gesagt
b. stimmig ist
c. aus der Tiefe
3. Et nunc et semper
a. hie und da
b. nein und niemals
c. nun und für immer
4. Coram publico
a. wegen der Leute
b. vor Publikum
c. sorgenvolle Menschen
5. Obiter dictum
a. Nebenbei Gesagtes
b. Wie schon gesagt, ...
c. Außerdem wichtig, ...
Latein-Quiz - Lösungen:
1b) Erklärung: Der Satz "Cui bono?" (Lateinisch "Wem zum Vorteil?") - häufig und falsch als "Qui bono?" - zitiert, taucht bei dem römischen Redner, Staatsmann und Philosophen Marcus Tullius Cicero auf.
2c) Erklärung: "De profundis" ist der Anfang des oft vertonten 130. Psalms im lateinischen Text: "Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir". Er wird auch "Der sechste Bußpsalm" genannt.
3c) Erklärung: Teil des Glaubensbekenntnisses in der Katholischen Kirche
4b) Erklärung: Als lateinische Redensart bedeutet coram publico "vor Publikum", also "öffentlich", "vor Leuten". Sehr oft wird völlig falsch dekliniert: "Coram publicam". Peinlich.
Das bis ins 20. Jahrhundert in Offizierskreisen und an deutschen Universitäten vorkommende Verb "coramieren", bedeutete, jemanden in der Öffentlichkeit durch Worte, Gestik oder Mimik derart zu beleidigen, dass Satisfaktion gefordert werden konnte. War jemand auf einen solchen Ehrenhandel aus, genügte oft ein angebliches "scheeles Anblicken" oder ein Nichtgrüßen.
5a) Erklärung: Das Gegenteil, die "ratio decidendi" steht für Rechtsansichten in einer Gerichtsentscheidung, die für die Entscheidung tragend sind.
Tatjana Lackner
Direktorin
Wie vertraut sind Sie mit Wirtschaftsthesen?
Viele Gesetzte, Effekte und Managementtheorien gibt es auf dem Markt. Im folgenden Quiz können Sie Ihr Wissen über gängige Thesen aus der Wirtschaft testen:
1. Welcher Satz beschreibt "Buridans Esel" am besten?
a) "Jemand kann sich zwischen zwei Partnern nicht entscheiden - und bekommt zum Schluss keinen."
b) "Etwas sieht aus wie das Original, ist aber ein Plagiat."
c) "Dumm ist am Ende, wer mit einen Geschäftsabschluss solange hinauszögert, bis es zu spät ist."
2. Welche Wirtschaftsthese ist mit "Pigou-Effekt" gemeint?
a) "Am Grab eines Businesspartners Geschäfte zu machen ist effektiv pietätlos."
b) "Die Nachfrage kann nicht sinken, weil alles billiger wird und die Leute mehr Geld übrig haben um zu konsumieren."
c) "Jemand wird zur Marionette des Vorstandes und verliert Autorität."
3. Welche ist die passende Aussage zum "Hawthorn-Effekt"?
a) "Wer schon im Schlaf vom Sieg träumt - hat eher Erfolg."
b) "Ein Misserfolg zieht weitere nach sich."
c) "Jede Veränderung der Umgebung (etwa am Arbeitsplatz) zieht eine kurzzeitige Veresserung nach sich."
4. Mit welchem Satz kann man "Murphys Gesetz" zusammenfassen?
a) "Ein zerbrochener Spiegel bringt sieben Jahre lang Unglück."
b) "Wenn etwas schief gehen kann, geht es auch irgendwann schief."
c) "Nur wer sein Geld selbst erarbeitet, kann den Erfolg genießen."
Lösungen - Wie vertraut sind Sie mit Wirtschaftsthesen?:
1a) Buridans Esel: das philosophische Modell aus dem 14. Jahrhundert zeigt das Dilemma konkurrierender Wünsche am Beispiel eines Esels, der verhungert, weil er sich nicht zwischen zwei gleich großen Heuhaufen entscheiden kann.
2b) Pigou-Effekt: Arthur Pigou stellte die These auf, dass niedrige Preise die Nachfrage und den Konsum stimulieren, was zu höheren Einkommen und mehr Beschäftigung führt.
3c) Hawthorn-Effekt: Jede Veränderung der Umgebung (etwa am Arbeitsplatz) zieht eine kurzzeitige Verbesserung nach sich. - Da Veränderungen generell den Effekt haben, die Akteure zu stimulieren, kann sogar aus negativer Veränderung ein kurzer Anstieg der Produktivität resultieren.
4b) Murphys Gesetz: erklärt in dem Satz "Wenn etwas schief gehen kann, geht es auch irgendwann schief" das Universalprinzip allen technischen und menschlichen Versagens.
James Childs
Rhetorik auf Englisch
The Art of Rhetoric
A ten-point guide to being a better speaker
1. First sentences must be attention-grabbing
2. Introductions need to lay out the key theme(s) & aim(s) of speeches
3. Separate points are more clearly identifiable if linguistically signposted
4. Every statement needs proof to back it up and subsequent analysis (SPA)
5. Logical progression is essential
6. Repetition should be painstakingly avoided
7. Clear structure shows that the presentation has been carefully crafted
8. After the intro and main body of the address a conclusion is necessary
9. Leave your audience with the thought you most want them to remember
10. Offer suggestions, recommendations and solutions not just pure criticism
These structural, stylistic and content-based tips should be combined with an extensive vocabulary, grammatical accuracy and the use of varied sentence structure; not to mention the fact that a dash of humour breaks down resistance.
Christoph Habegger
Abteilung Stimmbildung und Atemtechnik
Bauch rein - Brust raus?
Wir atmen nur so gut, wie es unsere Körperhaltung zulässt. Im Idealfall reagiert der Atem auf die äußere Situation und die innere Befindlichkeit: bei Ruhe wird er flach und langsam, bei Anstrengung tief, voll und dynamisch. Er holt sich jene Atemräume, die der Absicht dienlich sind: so atme ich jeweils anders, wenn ich schlafe, erschrecke, lache, weine, Radfahren, spreche oder singe.
Durchlässigkeit und Dynamik sind gefragt! Die Kraft der Beine und des Beckens (Tiefenmuskulatur) und die Durchlässigkeit und federnde Spannkraft der Körperwände des Rumpfes (Skelettmuskulatur) ermöglichen die freie Entfaltung des Atems von gelassen bis kraftvoll.
Zwischen Überspannung und Unterspannung gilt es, eine dynamische Mittelspannung zu finden, die situativ und ausgleichend auf Anforderungen und Stimmungen wirkt.
Zeichen der Überspannung: Bauch eingezogen, Brustkorb aufgebläht, Rücken angespannt, Schultern hochgezogen, Nacken steif, Kiefer zusammengebissen
Zeichen der Unterspannung: Bauch hängend, Brustkorb eingesunken, Schultern nach vorne fallend, Kopf in den Nacken gesunken, Kinn nach vorne geschoben
Übung:
Stellen Sie sich hüftbreit hin, die Füße parallel. Lassen Sie das ganze Gewicht in den Boden sinken. Die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke entspannen. Der Oberkörper "sitzt" auf dem Becken und bleibt aufrecht - wie ein Reiter auf dem Sattel. Je mehr Gewicht sie dem Boden übergeben, desto leichter wird der Rumpf. Der Unterkiefer lässt los, die Schultern entspannen, der Brustkorb entspannt, die Bauchdecke, der untere Rücken, der Beckenboden.
Sie werden bemerken, dass Ihr Schwerpunkt sinkt: hinein ins Becken, der Körpermitte. Mit dem Schwerpunkt sinken der Atem und die Stimme. Sie werden spüren, dass die Beine und der Beckengrund an Spannkraft gewinnen; dies mag am Anfang gewöhnungsbedürftig sein. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie einen kleinen Muskelkater bekommen.
Jetzt legen Sie eine Hand auf den unteren Bauch (zwischen Bauchnabel und Schambein) und den Rücken der anderen Hand auf das Kreuzbein. Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit in den Raum zwischen Ihren beiden Händen und beobachten Sie die mögliche Atembewegung. Lassen Sie Ihren Atem in diesen Raum einfließen. Erlauben Sie ihm, sich auszudehnen, breit zu machen.
Sie werden bald spüren, wie wohltuend diese Übung ist. Konzentrieren Sie sich während des Tages immer wieder auf diesen unteren Atemraum, geben Sie das Gewicht dem Boden ab, lassen Sie sich von Ihren Beinen und dem Becken tragen. Das Zurückkehren in die "Mitte", das Denken, Fühlen, Handeln aus der "Mitte" bringt Ihnen neue Qualität.
Nika Triebe
Rhetorikabteilung
Gute Chancen auf die nächste Runde - so wird Ihre Bewerbung auch gelesen!
Seit wenigen Monaten ist es Usus, statt des Europäischen Lebenslaufs, den so genannten Europass der Bewerbung bei zu legen. Formulare auf Deutsch, Englisch und Franzsösich sind leicht im Internet zu finden (unter: www.europass.at). Abgesehen vom aussagekräftigen Lebenslauf ist das leicht leserliche Anschreiben und die "3. Seite" obligatorisch.
Tipps zum Anschreiben:
1. Zu den typischen Fehlern in Anschreiben gehören oberflächliche Formulierungen, verschachtelte und unübersichtliche Darstellungen des Werdeganges. Details dazu findet der neue Arbeitgeber besser in der Vita.
2. Das Motivationsschreiben sollte dafür genutzt werden, Neugierde und Interesse des potenziellen neuen Arbeitgebers zu wecken.
3. Standardbriefe werfen nicht gerade ein gutes Licht auf den Bewerber. Schildern Sie, was Sie zu bieten haben, und vermitteln Sie ein klares Bild Ihrer Persönlichkeit.
4. Heben Sie sich aus der Masse der Bewerbungen hervor, indem Sie ein individuelles und "spannendes" Anschreiben verfassen: Gehen Sie darauf ein, was Sie an der Aufgabe und am Unternehmen reizt.
Details zur "Dritten Seite"
- eine interessante Überschrift
- Warum ich mich bewerbe?
- Was Sie noch über mich wissen sollten?
- Warum ich?
Angaben möglich zu:
- beruflich prägenden Erfahrungen
- Identifikation mit dem zukünftigen Unternehmen
- besonderen fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten
- persönlichen Stärken und sozialen Kompetenzen
- sieben bis maximal 15 Zeilen
- kurze aber prägnante Aussagen über die eigene Person, Motivation und Kompetenz
- handschriftliche Unterschrift
Astrid Roenig
Abteilung: Sprechtechnik
SPRECHFEHLER und die passende Medizin
Näseln:
Einige der möglichen Ursachen: lascher Grundtonus, passive Einstellung zum Sprechen.
Das Gaumensegel hängt ständig durch.
Diese Übungen helfen:
- Gaumensegel heben, Gähnen und die Luft dabei abwechselnd durch Nase / Mund schicken
- Feuerwehr: tatüü, tataa sagen, Nase zuhalten, der Klang darf sich nicht verändern!
s-Fehler:
Mögliche Ursache: Zunge macht zuviel Rinne, Zahnstellung, Unterkiefer angespannt
Diese Übungen helfen:
- Stimmhaftes s:
Summen Sie wie eine Biene. Versuchen Sie anschließend stimmhaftes und stimmloses S im Wechsel. Wichtig dabei ist, dass der Luftstrom nicht unterbrochen wird.
Hinteres R kann nicht gebildet werden:
Der richtige Sitz des Zäpfchen-R ist am leichtesten durch die Schnarchübung zu lernen. Auch Gurgeln mit Wasser hilft.
Schnarchübung:
Schnarchen Sie!
Und zwar durch den Mund und nicht durch die Nase.
Jetzt versuchen Sie das ch wegzulassen und nur auf r zu schnarchen.
Schnarchen Sie beim Einatmen ein, und genauso auch beim Ausatemen aus. Das gelingt meist erst nach mehreren Versuchen. Nehmen Sie sich Zeit und wiederholen Sie die Übung mindestens 20x.
Versuchen Sie dieselbe Vibration des Zäpfchens, die Ihnen beim Einatmen bestimmt schon gelingt, auch beim Ausatmen zu erreichen.
Geschafft? Gratuliere! Sie haben Ihr R entdeckt!
Nika Triebe
Abteilungsleitung: Rhetorik
Noch mehr Sprachfinessen
Welcher Fall muss folgen?
A. auf Grund
a) 1. (Nominativ)
b) 2. (Genitiv)
c) 3. (Dativ)
d) 4. (Akkusativ)
B. einschließlich
a) 1. (Nominativ)
b) 2. (Genitiv)
c) 3. (Dativ)
d) 4. (Akkusativ)
C. ohne
a) 1. (Nominativ)
b) 2. (Genitiv)
c) 3. (Dativ)
d) 4. (Akkusativ)
D. gemäß
a) 1. (Nominativ)
b) 2. (Genitiv)
c) 3. (Dativ)
d) 4. (Akkusativ)
E. während
a) 1. (Nominativ)
b) 2. (Genitiv)
c) 3. (Dativ)
d) 4. (Akkusativ)
Welches Wort ist KEIN Synonym?
F. scheinbar
a) trügerisch
b) wahrscheinlich
c) vorgeblich
d) angeblich
G. anscheinend
a) womöglich
b) vermutlich
c) vermeintlich
d) wohl
H. Welche Farbe ist nicht braun?
a) Umbra
b) Marone
c) Indigo
d) Chamois
I. Welche Farbe ist nicht rot?
a) Purpur
b) Siena
c) Bordeaux
d) Magenta
Lösungen:
A)b, B)b, C)d, D)c, E)b, F)b, G)a, H)c, I)b


