Prokrastination - der unsichtbare Karrierekiller
von Tatjana Lackner
"Aufschieberitis" oder Mañana-Krankheit wird sie oft genannt, die Störung anstehenden Dingen mit notorischer Vermeidung entgegen zu treten und nichts mehr sofort zu erledigen. Jeder von uns hat sich schon mit unwichtigen Tätigkeiten abgelenkt, obwohl für die Prüfung lernen, den Arzttermin vereinbaren, die Buchhaltung machen, ... wichtiger gewesen wäre. Experten unterscheiden deutlich zwischen aktiven und passiven Prokrastinierern: während ersterer den Zeitdruck offenbar braucht, um sich zu motivieren, leiden letztere stärker unter ihrem Unterlassungsverhalten.
Dabei ist Prokrastination ein altbekanntes Phänomen. Der Begriff leitet sich vom lateinischen pro = "voraus" und cras = "morgen" ab. Bereits der Römer Cicero (106 - 43 v. Chr.) benutzte das Wort vor mehr als 2.000 Jahren. Von ihm stammt auch der Ausspruch "Tarditas et procrastinatio odiosa est" - also: "Langsamkeit und Aufschieben sind fürchterlich!"
Faulheit oder Krankheit? Entgegen dem verbreiteten Vorurteil vergeuden Menschen, die prokrastinieren, ihre Zeit nicht mit Faulsein. Sie mähen den Rasen, sortieren die Kleidung, antworten auf E-Mails - sie machen lauter mehr oder weniger nützliche Kleinigkeiten, aber eben nicht das was dringend ansteht. Unter den Betroffenen finden sich sogar Perfektionisten. Wer alles hundertprozentig richtig machen will, hat naturgemäß Sorge den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen. Frustration, schlechtes Zeitmanagement und Fehleinschätzungen der eigenen Fähigkeiten sind häufig Begleiter.
Führt die "Aufschieberitis" zu anhaltender psychischer Belastung, brauchen die betroffenen eine spezielle Verhaltenstherapie. Viele glauben von sich "aus eigener Kraft" wieder Prioritäten setzen zu können und offene Punkte auf der To-Do-Liste in Angriff zu nehmen - oft ist dem aber nicht so. Die Arbeitsqualität leidet darunter, der Respekt durch andere fehlt, da sich die Unzuverlässigkeit mittlerweile auch im Kollegenkreis herumgesprochen hat. Schlicht: die Karriere steht.
Erste Hilfe bietet die ALPEN-Methode:
Aufgaben aufschreiben: Was möchte ich heute erledigen?
Länge einschätzen: Wie viel Zeit wird diese Aufgabe beanspruchen?
Pufferzeit einplanen: Verplanen Sie höchstens ein Drittel Ihrer Arbeitszeit!
Entscheiden: beim Erledigen Prioritäten setzen, eventuell kürzen oder delegieren.
Nachkontrollieren: Was habe ich erreicht? Unerledigtes für den Folgetag vormerken.
Steps to Success - Lead others effectively
Damit wir Euch auch wieder einige Anregungen auf Englisch füttern, hat Tatjana Lackner 3 Führungsfehler zum Thema: „Steps to Success - Lead others effectively" zusammengefasst.
3 Common Mistakes:
1) You don't prepare your staff
Organisations often try to initiate change initiatives in response to a new or suddenthreat. However, unless you've prepared people for the prospect of change, they'll lag behind you in their commitment. Explain the need tobe responsive and make them aware that change may need to happen unexpectedly. If they recognise the need for change, they're more likely to respond quickly when the occasion arises.
2) You assume everyone agrees change is necessary
Very often, people have strong and fixed views and if you suddenly change their world, they'll have strong and fixed views about that too. Most people dislike the disturbance that change brings, even if it's ultimately to their advantage. Take time to get their assumptions and beliefs on the table and create a forum discussion. You'll find that peoples' views aren't swayed by your strength of argument but in discussion with their colleagues.
3) You don't give people time to adjust
Not giving people enough time to adjust to change before another initiative is launched is a common problem. People need time to ‘grieve' the loss of the former situation and to accept and settle into the new. According to Kurt Lewin, change only occurs when the new external environment has been internalised and integrated. This doesn't happen immediately.
Remember that reactions to change are similar to the grieving process. Be prepared for individuals to go through the five stages of denial, anger, bargaining, depression, and acceptance.
Quelle: "Lead Others Effectively: How to Motivate and Inspire at Work", Verlag: A & C Black Publishers Ltd
7 x Ich-Natur
von Tatjana Lackner
- Lerne Menschen zu lesen und ihre Motive zu hinterfragen! „Gut" mit anderen umzugehen - heißt nicht alle kritiklos zu mögen.
- Kämpfe mit offenem Visier und direkten Worten! Das wird zwar mit unter als unhöflich empfunden, es spart aber leere Kilometer und sorgt schnell für klare Fronten.
- Du brauchst es nicht allen recht zu machen! Manchmal ist es also durchaus empfehlenswert sich mit dem Label „schwierig" anzufreunden, da sich dann die Problemlöser auf den Plan gerufen fühlen.
- Zeige Deine Bestform, wenn es brenzlig wird! Nichts begeistert Kunden so sehr, wie der erfolgreiche Einsatz in „Notsituationen". Das garantiert Verlässlichkeit und schafft Vertrauen.
- Organisiere Dich so, dass Du nicht innerhalb weniger Jahre ein Fall für die Klinik wirst! Jede Woche solltest Du Dich auf etwas Neues freuen können.
- Geld verdienen ist gut, Geld verdienen macht Spaß - es soll Deine Lebensqualität verbessern, jedoch Deine Werte nicht verändern.
- Verlerne trotz aller Work-Life-Balance nicht kräftig zu arbeiten! - Erfolg kommt schließlich von erfolgen und nicht von schonen.
Wissen to go
Neue Begriffe überschwemmen das Land. Immer Häufiger ist von Themen die Rede, die selten erklärt werden.Gerade in der modernen Mediensprache kommen zur Zeit immer öfter folgende Worte vor:
„Cliffhanger"
Episoden von Vorabend-Serien enden meistens mit einer Frage: Wer hat Sabine geschwängert? Hat Peter wirklich Drogen genommen, seinen besten Freund verpetzt? Um die Auflösung zu erfahren, muss man morgen, nächste Woche oder gar am Anfang der nächsten Staffel dabei sein. Alle genannten Beispiele sind Cliffhanger: Sie zeigen die Protagonisten einer Serie meistens in einer äußerst schwierigen bis gar schier ausweglosen Situation und verfolgen einen Zweck: Spannung erzeugen,damit die Zuschauer bei der Stange bleiben.
Der Cliffhanger ist wesentlicher Bestandteil der Serienästhetik.
Vom Meister des melodramatischen Fortsetzungsromans Wilkie Collins stammt der Spruch: „Lass sie weinen, lass sie lachen, lass sie warten,und zwar in genau dieser Reihenfolge".
„Kognitive Dissonanz"
Kognitive Dissonanz ist,wenn man Angela Merkel eigentlich für eine prima Kanzlerin hält, aber mit ihren Hosenanzügen irgendwie nicht zurechtkommt. Die dazugehörige Theorie behauptet, dass wir solche Widersprüche in den Bewertungen ein- und desselben Objekts dringend verhindern oder zumindest vermindern wollen. Es soll nämlich alles zu einem harmonischen Ganzen sich runden - kompetente Politiker sollen bitte auch sympathisch sein, eine einwandfreie Ehe führen und sich geschmackvoll kleiden.
Weil das Leben nicht so ist, entsteht kognitive Dissonanz - übrigens auch in unseren Selbstbildern. Natürlich wissen wir, dass Bewegung gesund ist, um dann doch den Fahrstuhl zunehmen.
Restringierter Code
Um zu kapieren, was „restringierter Code" bedeutet, hilft die Bild-Zeitungeher weiter als ein Lexikon. Dort finden sich alle Charakteristika des restringierten Codes wieder: kurze, einfache, oft unvollständige Sätze, ein überschaubares Vokabular, wenig Konjunktionen und Präpositionen.
Der restringierte Code wird bildungsfernen Schichten zugeschrieben und ist dementsprechend eher in den Boulevardblättern zu lesen und im „Unterschichtfernsehen", wie Harald Schmidt sagen würde, zu hören.
Damit teilt sich die Unterscheidung in: einen restringierten und im Gegensatz dazu elaborierten Code - den für die Mittel- und Oberschicht
Im Gegensatz zum restringierten Code verfügen demnach Sprecher des elaborierten Codes über einen größeren Wortschatz, drücken sich grammatikalisch korrekt und komplex aus und liefern mehr verbale Erklärungen.
Tatjana Lackner
Schulleitung
Kleines Management-Quiz
a) In einer Hierarchie wird jeder so lange befördert, bis er das Niveau seiner Inkompetenz erreicht hat. Wie heißt diese Erkenntnis?
Joffes Theorem
Murphys Gesetz
Finagles Gesetz
Peter-Prinzip
b) Wenn etwas transluzent ist, dann ist es ...
durchscheinend
übersinnlich
übertragbar
vorübergehend
c) Was bedeutet die auf das Lateinische zurückgehende Abkürzung "i. e."?
Beispielsweise
das heißt
und so weiter
umgekehrt
Antworten:
a) Die Erkenntnis, dass ein Mensch so weit aufsteigt, bis er sein Imkompetenzniveau erreicht hat, heißt Peter-Prinzip. Joffes Theorem besagt, dass man sich das Bein stets auf der letzten Abfahrt bricht. Finagles Gesetz zufolge stimmt etwas nicht, wenn ein Experiment gelingt. Murphys Gesetz sagt, dass was schief gehen kann, auch schief geht.
b) Wenn etwas nicht völlig durchsichtig oder transparent ist, sondern nur durchscheinend, wird es als transluzent bezeichnet; jedoch wird zwischen transluzent und transparent nicht immer streng unterschieden. Übersinnlich wir auch als transzendent, übertragbar oder umwechselbar als transferabel bezeichnet. Ein Fremdwort für vorübergehend ist transitorisch.
c) "i. e.", die Abkürzung von id est, ist gleichbedeutend mit "d. h.", der deutschen Abkürzung von das heißt. Beispielsweise heißt im Latainischen exempli gratia, abgekürzt "e. g.". Für die deutsche Abkürzung usw. - und so weiter - steht "etc." (et cetera). "v. v." für vice versa bedeutet umgekehrt.
Tatjana Lackner
Direktorin
3 Business-Tipps von Tatjana Lackner
- Rufzeichen und Punkt-Botschaften statt Fragezeichen-Botschafen. So überzeugen Ihre Argumente nachhaltig.
- Atemkontrolle: man hört lieber demjenigen zu, der angenehme Pausen macht und sein Sprechtempo kontrolliert.
- Mailbox und Telefonanlage: 4 x im Jahr sollten diese neu besprochen werden. Möglichst knapp und freundlich, mit Begrüßung, Name und Zusatzinfo.
Nika Triebe
Abteilungsleiterin - Rhetorik
Die richtige Vorstellung öffnet die richtige Türe
Oft ist es notwendig am Beginn eines Meetings sich selbst kurz zu präsentieren.
Dieser erste Eindruck ist sehr wichtig und bietet die Chance einen Fuß in die Türe zu bekommen. In der Realität wird diese Möglichkeit jedoch häufig verspielt.
Folgende Gesprächseröffnungen begeistern nicht:
"Okay, da gibt's wirklich nicht wahnsinnig viel über mich zu sagen."
"Ich bin heute eigentlich nur hier weil mich Herr Wichtig geschickt hat."
"Mein Name ist Walter Wirdnoch, ich bin 36 Jahre alt und leite den Marketingbereich der Firma Kaufmich. Und äh... ich bin verheiratet und hab zwei Kinder."
Besser ist eine Eigenpräsentation, die neugierig macht und Ihren USP unterstreicht. Es reicht völlig, wenn Sie im Rahmen Ihrer persönlichen Vorstellung folgende Fragen beantworten können:
- Warum nehme ich an diesem Meeting teil?
- Wie heiße ich?
- Was sind meine Kernkompetenzen und was kann ich beitragen?
Tatjana Lackner
Profilerin
PARTY-TYPEN AUF FIRMENFEIERN
Wer sich auf allen sozialen Parketten sicher bewegen will, sollte mit diesen fünf unterschiedlichen Party-Typen zu Recht kommen:
- Der Schüchterne
Dieser Gast spricht leise und fühlt sich besonders beim Small-Talk unsicher. Ihm ist die große Kunst des kleinen Gespräches peinlich. Nachdem er introvertiert ist und nur ungern plaudert, öffnet er den Mund zu wenig weit und spricht durch die geschlossene Zahnreihe. Wenn der Geräuschpegel im Raum hoch ist und du nicht direkt neben ihm stehst, wirst du den Schüchternen akustisch kaum verstehen können. Besser ist: Du nimmst ihn für einige Minuten beiseite und gehst an einen ruhigeren Ort, damit du dich ihm widmen kannst. Vergiss nicht, dass du das Gespräch führen musst, da der Schüchterne offensichtlich mit der Redesituation überfordert ist.
- Der Cliquentyp
Dieser Gast fühlt sich besonders unter seinesgleichen wohl und benimmt sich in der Gruppe ganz anders, als allein. Im Schutz seiner Clique kann er witzig sein, flirten und ausgelassen feiern. Er ist ein Mitläufer, der selten die Führung übernimmt und sich wichtig fühlt, wenn er Freunde telefonisch informieren kann, wo gerade gefeiert wird. Je größer die Gruppe, desto geborgener fühlt er sich. Deshalb versucht er die fehlenden Cliquenmitglieder zu überreden auch noch zum Kern der Truppe zu stoßen. Wichtig sind ihm dabei weniger die einzelnen Persönlichkeiten, als das Gruppengefühl. Sobald du diesen Gast ansprichst, redest du gleichzeitig mit der ganzen Gruppe. Stell daher geschlossene Fragen, die mit Ja oder Nein von allen schnell zu beantworten sind. Z.B. "Haben alle zu trinken?", "Möchte noch jemand Brötchen?"
- Der Partyclown
Je später der Abend, umso klarer kristallisiert sich der Alleinunterhalter heraus. Mit Lautstärke und unterschiedlich geschmackvollen Witzen kompensiert der klassische Partyclown sein Aussehen. Gelegentlich ist er in der Nähe des Beaus zu finden, den er heimlich bewundert und dessen Aufmerksamkeit ihm wichtig ist. Nicht zuletzt deshalb, weil die hübschen Damen dort zu finden sind, wo der Beau sich aufhält. Es scheint so, als würde es dem Partyclown nichts ausmachen, dass die Gesellschaft nicht nur über sein Witzchen, sondern vor allem über ihn lacht. Der Alleinunterhalter wirkt aber nur vordergründig mutig und extrovertiert. Oft versteckt sich hinter jemanden, der Lacher sammelt wie andere Komplimente, keine stabile Psyche. Der Partyclown hat kein Interesse, dass die Veranstaltung und damit seine Bühne bald geschlossen werden. Du solltest daher ein Lokal in der Nähe empfehlen, wo weiter gefeiert werden kann, falls du per! sönlich für ein geordnetes Ende der Party verantwortlich bist!
- Der Besserwisser
Dieser Gast versucht sich durch geistreiche Anekdoten und Redensarten in den Vordergrund zu bringen. Er ist nur selten durch Neues zu beeindrucken und erkennt in der Partyplauderei einen Bildungsauftrag. Auffallend ist, dass dieser Partytyp immer das letzte Wort haben muss. Egal worüber du erzählst, er hat Ähnliches bestimmt schon erlebt und wird dir ausführlich darüber berichten. Du brauchst gute Nerven und einen noch besseren Vorwand, um dich aus der Affäre zu ziehen. Bring den Schlaumeier mit anderen zusammen, dann fühlt er sich wohler und du kannst andere Kontakte knüpfen.
- Der Blender
Dieser Beau ist auffallend gut gekleidet, sieht blendend aus und ist meist noch unverheiratet. Üblicherweise erscheinen sie erst, wenn die Party schon voll im Gang ist. Der Blender verfügt über ausgezeichnete Manieren. Viele halten ihn für einen Frauenheld und Dandy. Er spricht mit angenehmer Stimme und ist selten laut. Auch wenn er mit vielen Menschen bekannt ist, lassen seine Wesenszüge auf einen Einzelgänger schließen. Egoismus und Selbstverliebtheit stehen seinem Lebensglück im Weg. Dieser Gast kann Ihnen als Meinungsmacher nützlich sein, wenn es um partyrelevante Fragen geht. Z. B. "Welche Musik soll als nächstes gespielt werden?". Er gibt vor viele Menschen von Rang und Namen persönlich zu kennen. Sein Namedropping ist legendär: Vips, führende Unternehmen oder teure Labels - er ist Experte für In-Themen.
Wer jedoch an einer Beziehung mit Tiefgang interessiert ist, wird möglicherweise enttäuscht. Stellen Sie den Blender anderen Gästen vor und achten Sie dabei besonders darauf ihn erstrahlen zu lassen. Für seinen Schatten sorgt er selbst.
Tatjana Lackner
Leiterin der Schule des Sprechens
TORPEDOS DER BEWERBUNG
- Offensichtlich frisierter Lebenslauf
- Urlaubsfotos bzw. zu private oder gar fehlende Fotos
- "Grafisches Farbkastl": zu viele Schriftarten und Farben
- Eine Bewerbung ist keine Power-Point-Präsentation!
- Recherche über das Unternehmen ist eine Grundvoraussetzung
- Vorname heißt Vorname, weil er vor dem Nachnamen kommt und nicht umgekehrt!
- Keine aus Lehrbüchern übernommenen Charaktereigenschaften aufzählen
- Motivationsschreiben muss sein, sollte aber nicht langweilig und nicht länger als eine A4 Seite sein
- Wer sich am Telefon nicht verkaufen kann, kommt nicht bis zum Interview
- Flip-Flops beim Interview sind auch im Sommer out
- Pünktlichkeit ist nach wie vor Tugend!
- Fragen signalisieren Interesse - deshalb vorbereiten
- Dynamik ist wichtig und zeigt sich auch in Bewegungen (Handschlag, Mitschreiben, geführter Stimmeinsatz, ...)
Tatjana Lackner
Leiterin der Schule des Sprechens
Wertvolle Tipps zur Gehaltsverhandlung
Die sieben Do's:
1) Legen Sie sich einen Ordner an, in dem Sie während des Jahres Ihre beruflichen Erfolge dokumentieren. Es geht dabei nicht nur um die Meilensteine, auch die kleinen Erfolge bringen uns voran!
2) Vereinbaren Sie einen Termin beim Chef (zwischen November und Februar werden in großen Unternehmen Budgets besprochen) und bereiten Sie sich darauf vor!
3) Überlegen Sie drei gute Gründe, warum Sie mehr Lohn verdient haben!
4) Recherchieren Sie Ihr Einstiegsdatum und legen Sie Ihrem Chef dar, welchen Nutzen Sie der Firma bringen!
5) Üblicherweise sind 8-10% Lohnanpassung eine realistische Forderung.
6) Sie sollten Alternativ-Vorschläge zu einer Gehaltserhöhung parat haben. (Weiterbildungen, Prämien, projektbezogene Entlohnung, andere Zahlungsmodelle, ...)
7) Das Versprechen auf mehr Gehalt in absehbarer Zeit sollten Sie sich unbedingt schriftlich geben lassen!
Die sieben Don'ts:
1) Hängen Sie Ihr Lohngespräch intern nicht an die große Glocke!
2) Beginnen Sie nicht mit einer Beschwerde! (Lohnerhöhung ist kein Schmerzensgeld!)
3) Vermeiden Sie das Wort "Gehaltserhöhung", besser: "Anpassung des Lohnes"!
4) Treten Sie nie als Erpresser auf („entweder mehr Gehalt ... oder ich bin weg")! Ihr Chef verliert lieber einen Mitarbeiter, als sein Gesicht!
5) Übergehen Sie Ihren direkten Vorgesetzten nicht: er kann Ihre Leistungen beurteilen und ein Veto einlegen. So verhindern Sie, dass Führungskräfte einander als Ausrede benutzen.
6) Argumentieren Sie nicht mit Ihrer privaten Situation („bin verschuldet", „möchte eine Weltreise machen", ...)!
7) Unterlassen Sie Vergleiche mit anderen Kollegen! Es wird nicht für Gerechtigkeit bezahlt, sondern für mehr Leistung.


