Zeitung: forum.ksv
Ausgabe: 132. Jahrgang, November/Dezember 2005
Seite: 18/19Alle Jahre wieder …
Schreibset, Wandkalender oder exklusive Punschverkostung? Alle Jahre wieder müssen sich Unternehmen mit der Frage auseinandersetzen: Wie sage ich bloß meinen Kunden zum Jahresende Dankeschön? Berater und „Betroffene" geben Tipps und erzählen, warum der x-te Kugelschreiber sicher keine Jubelstürme auslösen wird.
Auszug:
Kundenbindung? Fehlanzeige!
Das Geschenkeeinpacken und den anschließenden Weg zur Post erspart sich hingegen Tatjana Lackner, Chefin von „Die Schule des Sprechens" in der Wiener Innenstadt. Das heißt freilich nicht, dass es kein Dankeschön für die Kunden gibt. „Um die Weihnachtszeit steht bei mir im Büro ein riesiger Korb mit hausgemachten Sachen wie Marmeladen und Likören. Da kann sich jeder was mitnehmen." Produzent der süßen und sauren Gaben ist übrigens Lackners Mama. „Ich halte es für eine nette Gest - mehr nicht. Auf jeden Fall verspreche ich mir null Kundenbindung davon. Wenn ich nämlich gerade kein Training brauche, werde ich mich auch nicht durch vier Kugelschreiber am Jahresende rumkriegen lassen", findet die Kommunikations-
expertin und Buchautorin, die Massengeschenke ablehnt. „Ich glaube nicht, dass das Sinn macht. Wer freut sich denn allen Ernstes noch über einen Kalender oder das Schreibset?"
Zeitung: Kurier - Karrieren In der „Schule des Sprechens“ wird beim „Rhetorik-Zirkeltraining“ geschwitzt.
Ausgabe: Samstag, 10.12.2005
Seite: 27Gerüstet für den Rede-Marathon
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Zeitung: Kurier - Karrieren
Ausgabe: Samstag, 05.11.2005
Seite: 29
Faustschlag üben für böse Wortgefechte
Schlagfertigkeit und Spontanität könnne trainiert werden: So bleiben Sie bei einem Angriff nie wieder sprachlos
In der "Schule des Sprechens" in Wien trainiert Rhetorik-Trainerin Nika Triebe ihre Teilnehmer, auf verbale Untergriffe gut zu kontern. Niemals allerdings sollte der Angegriffene unterhalb der Gürtellinie zurückschlagen oder sich zu einer heißen Diskussion provozieren lassen. Das Spiel sofort stoppen, lautet ihre Devise. "Stärke zeigen: keine geknickte Haltung, kein eingezogener Kopf, kein verlegenes Lachen und unbedingt direkter Blickkontakt", rät sie immer zu selbstbe-
wusster Körpersprache.
Sie nennt eine simple Taktik die "Deckel-drauf-Technik": "Mit einem Standard-Spruch wird ein bösartiger Angriff mit einem verbalen Deckel abgeschlossen. So? Wirklich? Na geh? Oder einfach: Wie bitte?"
Ohrfeige für Chef? Wichtigster Faktor bei der Kampfansage ist das Gegenüber: Chef oder Kollege? Schließlich soll die Retourkutsche ja nicht zum Arbeitsamt führen. Bei Chefs und anderen Autoritätspersonen sind daher die banalen Klassiker geeignet, um das letzte Wort zu haben.
Feststellung: "Aha, so sehen Sie das also" oder "Wenn das Ihre Meinung ist".
Verständnisproblem: "Sie haben gesagt, ich...?"
Rückfrage-Technik: "Ich hätte von Ihnen mehr Engagement erwartet." Antwort: "Sie glauben, ich bemühe mich nicht?"
Niemals, so raten die Trainer einhellig, soll man sich auf eine Rechtfertigung mit "weil" und "aber" einlassen.
Meinung zugestehen: Besser ist, den eigenen Standpunkt nochmals verstärken. "Mir ist klar, dass Sie diesen Eindruck haben. Was ich meine, ist" oder "Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus".
Zukunftsaussicht: "Sie sind schlecht vorbereitet." Antwort: "Im nächsten Meeting bin ich wieder in guter Form."
Bei den Kollegen kann man sich ruhig mehr trauen:
Überraschende Zustimmung: "Du hast ja so Recht. Ich kann überhaupt nicht rechnen."
Übertreibung: "Du bist ja so gemein zu mir. Gleich fange ich an zu weinen."
Kompetenz anzweifeln: "Ich wüsste nicht, wie du das beurteilen könntest."
Feststellungsfrage: "Mit dir will ja niemand zusammenarbeiten!" Antwort: "Du willst damit sagen, ich bin der Einzige, der schwierige Probleme auch alleine lösen kann?"
Bei Vorwürfen ohne Adressat: "Zum Glück fühlt sich hier niemand angesprochen."
Methode Lieber/als: "Wäre dir lieber, ich würde...?"
Rückfrage mit höherem Ziel: "Sie wollen schon wieder etwas ändern?" Antwort: "Das Wichtigste ist, dass unser Kunde zufrieden ist."
No-na + Übersteigerung: "Jetzt gehst du schon wieder auf Urlaub?" Antwort: "No na, ich werde in der Mittagspause Ski fahren gehen."
Zeitung: Kurier
Ausgabe: 27. Oktober 2005
Seite: 15“Attraktive Frauen müssen mehr leisten“
Zeitung: Wirtschaftsblatt Runder Tisch: An den Negativ-Kampagnen der Parteien oder dem Krisenmanagement in der Steiermark sollten sich Unternehmen nach Ansicht von Kommunikationsexperten kein Beispiel nehmen.
Ausgabe: Samstag, 24.09.2005
Seite: 14/15“Für Unternehmen ist doch täglich Wahltag“
Was können Untenehmen von den Kampagnen der Parteien für die Landtagswahlen lernen? Kommunkationsprofis diskutieren über Positives und Abschreckendes aus der Politik.
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