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Phonetik-Unterricht am Klavier

Bis etwa zum 35. Lebensjahr lässt sich die menschliche Stimme eine Menge gefallen; dann beginnen häufig die Schwierigkeiten: Heiserkeit, kaum belastbare Stimme, „Altmännerstimmen“ und „Quintenschaukeln“ müssen nicht sein. Erst wer seine Stimme völlig verliert, merkt, was es bedeutet, überhaupt eine Stimme zu haben und reden zu können.

Dass Sänger lernen müssen zu singen, ist den meisten verständlich – dass wir aber auch unsere Sprechstimme ausbilden können, wissen nur wenige.

Die Grundlage für jede Art des Sprechens ist eine gut sitzende, richtig geführte Stimme. Wenn die Stimme nicht sitzt, ist sie auch nicht tragfähig. Sie werden mühelos verstanden, wenn der Klang gut abgemischt ist.

Der volle Ton oder Stimmklang entsteht, wenn die Stimmbänder schwingen und auch die zarten Stimmbandränder eingesetzt werden. Das Ziel ist der physiologisch richtige Ton: der Mischton. Bei der stimmlichen Schulung soll die Produktion eben dieses Mischtons erreicht werden, parallel kann mit Atem- und Sprechtechnik begonnen werden.

 

Wie läuft Phonetik-Unterricht ab? Was ist anders im Vergleich zum Sprechtechnik-Unterricht? Wozu ein Klavier?

Einerseits ist der Stimmapparat hochempfindlich, wenn er schlecht behandelt wird, andererseits robust, wenn er gut behandelt wird. Eine Stimme, die richtig funktioniert, hält viel mehr Belastungen stand (Lehrer, Vortragende, ...). Bis zu zwölf Stunden sprechen sind dann kein Problem.

Die Kehlkopfmuskulatur muss ständig trainiert werden. Auch wenn die Stimmausbildung einmal endet, darf das regelmäßige Training nicht aufhören, weil die Muskulatur mit der Zeit wieder erschlafft. Selbst ein Star-Pianist muss fortwährend üben und kann sich nicht sein Leben lang darauf berufen, dass er einmal Klavierspielen gelernt hat.

Damit Sie Ihr eigener Coach werden und wissen, wie Sie Ihre Stimme optimal abmischen und einsetzen, besuchen Sie unseren Phonetikunterricht.


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