Hamilton Island

Hamilton Island

Erholsam an dieser Ferieninsel im Nordosten des australischen Bundesstaates Queensland ist, dass hier keine Autos fahren. Sonnenhungrige Besucher haben die Wahl: Entweder sie steigen in die Green- oder Blueline Busse oder sie leihen sich eines von hunderten Golf Cars aus. Letzteres ist die bessere Idee. Diese hatten allerdings rund um Weihnachten schon recht viele. Golf Cars ausgebucht! Plötzlich ist zu Fuß gehen wieder eine Alternative.

Wir haben den Jahreswechsel auf Hamilton Island verbracht. Sowohl von Cairns im Norden, als auch von Queenslands Hauptstadt Brisbane im Osten, ist dieses Urlaubsparadies für Alt und Jung jeweils nur eine Flugstunde entfernt.

Wer die Nerven schonen möchte und Kindergeplärre nur eingeschränkt verträgt, der sollte das „Reef View Hotel“ meiden. Dort tummeln sich Kinder aller Altersstufen. In den meisten Hotels müssen Gäste mindestens 18 Jahre alt sein. Deshalb konzentrieren sich in den wenigen Familienhotels die kindlichen Dezibel.

Die Attraktionen der Umgebung sind fakultativ buch- und nur mit Schiffen oder dem Helikopter erreichbar. Im Jahre 2013 war „der schönste Strand der Welt“ „Whitehaven“. Immer ist dieser Traumbeach bei den besten Nennungen vorne dabei. Er liegt 35 Minuten von Hamilton Island entfernt.

Das Wasser wechselt zwischen smaragdgrün und türkisblau. Der feine Sandstrand schmiegt sich, wie teures Puder von Marc Jacobs, an die Haut. Für viele Besucher ist Whitehaven der genialste Ort, um zu baden. Andere genießen die Sonne und das Spiel der Wellen – während sie auf einem Standup-Paddelboard im Wasser treiben. Ihre Sonnenbrillen der australischen Modemarke Quay spiegeln mit der Wasseroberfläche um die Wette.

Gemeinsam hofft man, dass weder Jellyfish noch Haie das Paradies zum Tatort werden lassen. Die Cruiselines treffen Vorkehrungen und verteilen an Ihre Passagiere Ganzkörperanzüge aus Lycra. In allen Größen sind sie reichlich vorhanden und schützen vor dem brennenden Quallengift. Es ist ein witziger Anblick, wenn sich Erwachsene zu schwimmenden Teletubbies verwandeln.

Mich persönlich hat der Bootsausflug in den Whitsunday Islands um viele Drohnenflüge reicher gemacht. Ich liebe es, im Schatten der Palmen die Geschicke in der Luft zu steuern, während mein Minikopter tolle Aufnahmen garantiert. Aerial Footage ist meine Passion. Nirgendwo kann man so entspannt drohnen, wie in Australien.

Zu Silvester gab es zum Glück keine Böllerei, dafür zwei bezaubernde Feuerwerke. Eines in der Catseye Bay am Strand und zum Jahreswechsel am Hafen das wahrscheinlich schönste, das ich seit langem gesehen habe.

Fazit: Silvester Downunder ist eine feine Sache. Die Zeitverschiebung empfand ich besonders komisch, als ich mäßig ausgeschlafen das erste Frühstück im neuen Jahr bereits beendete und man zuhause immer noch dem Jahreswechsel entgegenfieberte.