Be Boss!

Führungs-Kommunikation lernen

Viele Unternehmen glauben es reicht jemandem die Führungskappe aufzusetzen und laut: Be Boss!! zu rufen. Dabei ist der Neue an der Spitze recht verloren, wenn er nicht wenigstens die wichtigsten Führungsprinzipien kennt. Die Wirtschaftssprache wird dabei immer kreativer.

Die Spanne der Führungsarten reicht von: Management by … „hopping around“, „helicopter“, „Shakespeare“ bis hin zu „drinking coffee“. Höchste Zeit daher die klassischen vier Führungsprinzipien mal wieder in Erinnerung zu rufen:

Management by ….?

Unter „Management by Exception“ versteht man die Führung durch Abweichungskontrolle und das Eingreifen der Führungskraft (m/w) in Ausnahmefällen. Erstmals wurde dies von Henri Fayol aufgeworfen. Henri Fayol (1841-1925) war Generaldirektor eines französischen Bergwerks und brachte den Managementkreislauf erstmals zu Papier. Kritiker warfen ihm stets vor, zu plandeterministisch vorzugehen. Seine Lenkungsmaxime war: Ausnahmen werden zur Chefsache erklärt.
Vorteil: Spitzenkräfte können effektiver arbeiten und kümmern sich nur um die „haarigen“ Fälle. Kritiker beanstanden jedoch die mangelnde Entwicklung der Kreativität und Eigeninitiative von Mitarbeiter, wenn bei schwierigen Problemfällen immer die Spitzenkraft übernimmt. Unter der Fayol’schen Brücke versteht man heute: informelle Abkürzungen im Organigramm zu nehmen und nicht die direkte Reportinglinie einzuhalten.

Unter „Management by Delegation“ versteht man die Führung durch Aufgabendelegation. Grundvoraussetzung ist, dass die Mitarbeiter einen eindeutig definierten Aufgabenbereich mit klaren Kompetenzen erhalten, in dem sie selbständig entscheiden können. Auf diese Art werden unternehmerische Entscheidungen auf die organisatorische Ebene verlagert.
 Vorteil: dort können Themen fachgerecht bearbeitet und ansehende Probleme adressiert gelöst werden. Das entlastet die Führungskraft und erzieht Mitarbeiter zu mündigen Problemlösern.

Wichtig: Ausnahmen müssen definiert werden und die Entscheidung, was undelegierbar bzw. überantwortbar ist, muss im Vorfeld geklärt werden.
Gefahr: Vorgesetzte sind verleitet nur uninteressante Aufgaben zu delegieren und offensichtliches „Cherry Picking“ zu betreiben.

Unter „Management by Objectives“ versteht man die Führung durch konkrete Zielvorgaben und Vereinbarungen durch den Vorgesetzten. Nötig ist dafür die jeweilige Analyse des Ist-Soll-Zustandes, offene Kommunikation über Stärken und Schwächen der Mitarbeiter und die Schaffung von Perspektiven bzw. Entwicklungsmöglichkeiten.

  Vorteile: die geistigen Ressourcen der Dienstnehmer werden mobilisiert und höhere Zielidentifikationen durch die gemeinsame Erarbeitung mit dem Chef oder der Chefin geschaffen. So können auch Kriterien definiert werden, die für leistungsgerechte Entlohnung oder Förderungen wesentlich sind.
 Nachteil: Diese Methode kann zeitaufwändiger sein und die operative Formulierung von Zielen für die Führungskraft ist nicht für alle Führungsebenen gleich leicht zu definieren.

Unter „Management by Results“ versteht man, dass sich die Verantwortlichen der unterschiedlichen Funktionsbereiche verpflichten, festgelegte Gewinne in bestimmten Mindesthöhen zu erzielen.
 Vorteil: Die Führungskraft hat einen klaren Indikator für erreichte Erfolge der Mitarbeiter.
Nachteil: die eindimensionale Beurteilung der Performance derDienstnehmer ist oft zu kurz gegriffen. Demotivation der Teamplayer ist besonders dann vorprogrammiert, wenn die Mitarbeiter aus unterschiedlichen Gründen, die nicht unter Eigenverschulden fallen, die Vorgaben gar nicht erreichen konnten.

Buchtipp: „BE BOSS: 33 Stolpersteine beim Führen und Kommunizieren“, Tatjana Lackner, Manz Verlag Führungskräfte-Coaching: Warum sollten Sie Ihr ist Führungskräfte-Coaching nicht schwänzen? Wie gut ist Ihr Eigenmarketing als Chef? Warum ist es wichtig Geber und Nehmer-Strukuren zu kennen? Chef-Appeal durch Verbales Charisma – die perfekte Waffe! Klartexter & Denker, keine Schwadroneure braucht das Land!

Gute Redner verdienen mehr Geld!

Führungskräften, die gut reden können wird mehr zugetraut. Wer im Vertrieb oder in der Beratung die Chance auf ein größeres und finanziell besseres Kundensegment bekommt, der prescht schneller nach vorne und steigt auf.

In wichtigen Meetings oder bei Präsentation fixer Teilnehmer zu sein ist nicht nur intern ein Statusgewinn, sondern zeichnet Sie auch extern als guten Repräsentaten des Hauses aus. Führungskompetenz setzt rhetorisches Grundrüstzeug voraus. Wer führt und Verantwortung übernimmt, verdient mehr und kann fachlich, aber auch sprachlich in internen Assessments oder extern in Hearings besser punkten. Das verbale Charisma verbessern heißt, seinen Erfolg selbst in die Hand zu nehmen. Das Wort „erfolgreich“ selbst stellt bereits diese semantische Verbindung her: Erfolg+Reich.

  1. Warum sollten Sie Ihr ist Führungskräfte-Coaching nicht schwänzen?
  2. Wie gut ist Ihr Eigenmarketing?
  3. Warum ist es wichtig Geber und Nehmer-Strukuren zu kennen?
  4. Chef-Appeal durch Verbales Charisma – die perfekte Waffe!
  5. Klartexter & Denker, keine Schwadroneure braucht das Land!

Infos zum BUSINESS RHETORIK DIPLOM: Leading Skills und Führungs-Kommnikation auf dem Prüfstand

Business-Rhetorik-Diplom

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